Die kurze Antwort
Ruine der Grafenburg von 1590–1598, umgeben von Olivenhainen über dem Ort.
Südlich oberhalb des Ortes erhebt sich das Castillo de los Condes, das der III. Graf von Chinchón zwischen 1590 und 1598 auf den Fundamenten einer älteren, 1521 zerstörten Festung errichten ließ. Bis 1705 gut erhalten, wurde die Burg im Spanischen Erbfolgekrieg besetzt und im Unabhängigkeitskrieg von französischen Truppen als Kaserne genutzt und schwer beschädigt. Heute ist sie eine eindrucksvolle Ruine aus zwei ineinandergreifenden Vierecksbauten mit runden Ecktürmen und einem teilweise erhaltenen Wassergraben. Das Innere ist nicht zugänglich, da die Anlage in Privatbesitz der Grafen ist. Der kurze Spaziergang lohnt sich dennoch: Von außen öffnen sich weite Panoramablicke über das von Olivenhainen geprägte Tajuña-Tal.
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