Die kurze Antwort
Das Viertel der ausländischen Kaufmannshäuser am Hang – europäische Villen mit Blick über den Hafen.
Kitano liegt am Hang, und die ansteigende Straße ist der Weg zu allem. Das geht auf das Jahr 1868 zurück: Als Kobe für den Außenhandel geöffnet wurde, bauten westliche Händler ihre Wohnhäuser oberhalb der Stadt. Rund zwanzig dieser Ijinkan sind erhalten und teils als Museum begehbar, darunter das Weathercock House mit dem Wetterhahn und ein holländisches sowie ein englisches Haus.
Die Gassen dazwischen sind steil und mit Cafés besetzt; von oben sieht man über die Dächer bis zum Hafen. Die Öffnungszeiten sind an allen sieben Wochentagen gleich, von 09:00 bis 17:00 Uhr.
Was von einem Rundgang hängen bleibt, ist vor allem die Bauweise im westlichen Stil: Villen aus der Zeit der ausländischen Niederlassung, in denen Diplomaten und Kaufleute wohnten.
Für die Planung sind zwei Dinge nützlich: Es gibt Serviceangebote vor Ort, und Kinder sind ausdrücklich willkommen. Was den Aufwand angeht, entscheidet weniger die Zahl der Häuser als der Weg zwischen ihnen. Trag bequeme Schuhe und plane Zeit für die Cafés am Weg ein — wer eine flache Museumsmeile erwartet, kommt mit dem Viertel schlechter zurecht.
Viele der alten Häuser sind nicht öffentlich zugänglich und nur von der Gasse aus zu sehen.
Von Sannomiya geht es zu Fuß über die Kitanozaka bergauf, wer den Anstieg sparen will, nimmt den City-Loop-Bus.
Zwischen den westlichen Villen steht mit dem Kitano-Tenmangu-Schrein auch ein japanischer Schrein.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 14 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Samstag
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Umgebung · Kitano
Fragen
Ijinkan sind die Wohnhäuser der westlichen Händler, die sich nach der Öffnung Kobes für den Außenhandel 1868 am Hang oberhalb der Stadt niederließen. Rund zwanzig davon sind erhalten, ein Teil ist als Museum begehbar — etwa das Weathercock House sowie ein holländisches und ein englisches Haus.
Anstrengender als in den meisten Stadtvierteln: Kitano liegt am Hang, und die Gassen zwischen den Häusern sind steil. Dafür öffnet sich mit jedem Höhenmeter der Blick über die Dächer bis zum Hafen, und die Cafés entlang der Gassen liefern Pausen.
Ja. Ein Teil der Ijinkan ist als Museum begehbar, aber das Viertel wirkt vor allem durch die Kulisse: europäische Villen am Hang, steile Gassen mit Cafés dazwischen und der Ausblick über die Dächer bis zum Hafen. Wer nur bummeln will, bekommt davon das meiste mit.
Der Wetterhahn sitzt auf dem Weathercock House, einem der rund zwanzig erhaltenen Ijinkan – er hat dem Haus seinen Namen gegeben. Es gehört zu den Häusern, die als Museum begehbar sind.
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