Ein Team, das den Aufenthalt trägt
Der Service ist die größte Stärke des Hauses: Das Personal ist in der Regel freundlich im Alltäglichen, geduldig bei Rückfragen und hat beim Auschecken kleine Gesten parat. Das zweite Standbein ist der Badebereich mit großem Gemeinschaftsbad, Sauna, Kräuterbad und Felsbad, rund um die Uhr nutzbar. Dritter Punkt ist der Preis — für ein Haus mit Bad, kostenlosem Fitnessraum, Begrüßungsgetränk und Shuttle nach Sannomiya liegt er deutlich unter dem, was die Ausstattung vermuten lässt.
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Wo das Haus Grenzen hat
Grobe Mängel hat das Haus nicht; die Einschränkungen betreffen die Anlage, nicht den Umgang. Der Umkleidebereich am Bad ist knapp und wird bei Andrang eng und warm, und an den begrenzten Waschplätzen bildet sich am Wochenende eine Schlange. In den günstigsten Kategorien gehören Toilette und Bad zur Etage, und den Futon legt man selbst aus. Dazu kommen zwei Aufzüge für ein großes Haus, ein kleiner Parkplatz und schwaches WLAN.
Wie der Aufenthalt gelingt
Handtücher aus dem Zimmer mitnehmen — im Badebereich liegen keine bereit. Wer mit dem Auto anreist, kommt früh: Der eigene Parkplatz ist klein, danach wird es kostenpflichtig in der Nachbarschaft. Fürs Bad lohnen die Randzeiten, am Wochenendabend ist es voll. Und wer eine Kategorie mit eigenem Bad oder eigenem Freiluftbad bucht, klärt vorab, was im Tarif steckt — die Ausstattung unterscheidet sich zwischen den Etagen deutlich.
Für wen das Haus passt
Familien mit kleinen Kindern sind hier gut aufgehoben: Es gibt Babywanne und Kinderhocker im Bad, Zimmerkleidung in Kindergrößen, niedrige Betten und einen Spielbereich. Ebenso gut passt es für Alleinreisende und längere Geschäftsaufenthalte, die abends ein großes Bad einem Zimmerbad vorziehen. Wer dagegen ein ruhiges Zimmer mit eigener Nasszelle, moderner Technik und schnellem Netz braucht, zahlt woanders mehr und bekommt dafür weniger Trubel.
































