Die kurze Antwort
Neomudéjar-Haus mit Forestier-Garten und einer maurischen Wassermine, die über 200 Stufen in die Schlucht führt.
Die Casa del Rey Moro vereint drei Erlebnisse an einem Ort: ein Haus im neomudéjarischen Stil, einen 1912 vom französischen Landschaftsarchitekten Jean-Claude Nicolas Forestier angelegten Terrassengarten und vor allem die maurische Wassermine. Diese im 14. Jahrhundert in den Fels gehauene Treppenanlage führt über mehr als 200 Stufen rund 60 Meter durch das Innere der Schluchtwand hinab zum Fluss Guadalevín, wo Ronda einst auch in Belagerungszeiten geschützt Wasser schöpfen konnte. Höhepunkte sind die spektakulären Schluchtblicke aus den Felskammern und der kaskadenförmige Garten. Praktischer Tipp: Der Abstieg ist steil, eng und oft feucht-rutschig – nimm festes Schuhwerk mit und plane den anstrengenden Rückweg bergauf ein.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 20 Uhr.
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