Die kurze Antwort
Cézannes letztes Atelier am Hügel Les Lauves – im Originalzustand mit Mantel, Schädel und Stillleben-Requisiten.
Paul Cézanne kaufte 1901 ein altes Bauernhaus mit Grundstück auf dem Hügel Les Lauves und ließ sich am Chemin des Lauves ein großes, nach Norden verglastes Atelier einrichten, in dem er von 1902 bis zu seinem Tod 1906 arbeitete. Heute ist der Raum bewahrt, als wäre der Maler nur kurz hinausgegangen: Sein Mantel und Hut hängen am Haken, auf dem Tisch stehen Krüge, Flaschen und der Totenschädel, die in zahlreichen Stillleben wiederkehren. Ein hoher Schlitz in der Wand erlaubte es ihm, großformatige Leinwände wie die Großen Badenden ins Freie zu bewegen. Nach umfassender Restaurierung wurde das Atelier 2025 zum Cézanne-Jahr wiedereröffnet; der Zugang erfolgt nur per Führung mit vorheriger Buchung über das Office de Tourisme. Eine der eindrücklichsten Künstlergedenkstätten Frankreichs.
Umgebung · Quartier des Lauves
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