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Kreditkarten-Anbieter im Überblick

Wer steckt hinter deiner Karte? Hier findest du die großen Kreditkarten-Anbieter mit ihrem Kartenportfolio, ihren Stärken und Schwächen — und für welchen Reisetyp sich welcher Anbieter lohnt.

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Alle Anbieter im Detail

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American Express Kreditkarten: Überblick & Vergleich

American Express (Amex) ist ein Sonderfall unter den Kartenanbietern: Das Unternehmen ist zugleich Kartenherausgeber und eigenes Zahlungsnetzwerk. Der Fokus liegt konsequent auf Premium, Status und dem Punktesystem Membership Rewards – nicht auf möglichst breiter Akzeptanz. Die Amex-Karten lohnen sich vor allem für Vielreisende, Statussammler und Selbstständige, die Lounge-Zugang, Reiseversicherungen und die jährlichen Guthaben aktiv nutzen. Weil Amex enger akzeptiert wird als Visa oder Mastercard und auf allen Karten im Portfolio 2 % Fremdwährungsgebühr berechnet, gehört auf Reisen aber immer eine Zweitkarte dazu.

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Hanseatic Bank Kreditkarten: Überblick & Vergleich

Die Hanseatic Bank ist eine deutsche Direktbank und Herausgeber von zwei reisetauglichen Visa-Karten: der dauerhaft kostenlosen GenialCard und der GoldCard. Beide berechnen weltweit 0 % Fremdwährungsgebühr. Die GenialCard ist die naheliegende Wahl, wenn du eine gratis Reisekarte ohne Jahresgebühr willst; die GoldCard kostet 58,80 € im Jahr, enthält dafür aber ein Reiseversicherungspaket. Wichtig bei beiden: Die flexible Teilzahlung ist oft voreingestellt – stell sie auf Vollzahlung, sonst zahlst du Sollzinsen.

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Revolut Kreditkarten: Überblick & Vergleich

Revolut ist ein app-basiertes Fintech mit einem digitalen Multiwährungskonto und vier Abo-Stufen (Stand 2026): vom kostenlosen Standard über Premium und Metal bis zum Ultra für 540 € im Jahr. Alle vier sind Debit- bzw. Prepaid-Karten ohne klassischen Kreditrahmen und punkten mit 0 % Auslandseinsatzgebühr bei Kartenzahlungen – sie lohnen sich vor allem für Reisende, die häufig in Fremdwährung zahlen und ihr Geld komplett per App steuern wollen. Wer einen Kreditrahmen für Mietwagen- oder Hotelkautionen braucht, kombiniert Revolut besser mit einer echten Kreditkarte.

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Miles & More Kreditkarten: Überblick & Vergleich

Miles & More ist das Vielfliegerprogramm der Lufthansa – die gleichnamigen Kreditkarten sammeln bei jedem Einkauf native Prämienmeilen und schützen dein Meilenkonto vor dem Verfall. Bei uns findest du drei Karten: die Gold (138 €/Jahr, mit Reiseversicherung) für Vielflieger, die Blue (66 €/Jahr) als günstigen Einstieg und die flexible MyFlex (60 €/Jahr). Alle laufen auf Mastercard und werden weltweit akzeptiert, verlangen aber 1,75–1,95 % Fremdwährungsentgelt. Lohnend vor allem, wenn du Lufthansa-treu fliegst und deine Meilen aktiv einlöst – für reine Gebührenoptimierer sind 0-%-Reisekarten günstiger.

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N26 Kreditkarten: Überblick & Vergleich

N26 ist eine deutsche Neobank aus Berlin, bei der Karte und Girokonto ein Paket bilden – komplett per App gesteuert, ohne Filiale. Alle Karten sind Mastercard-Debitkarten (kein Kreditrahmen) und rechnen Kartenzahlungen in Fremdwährung mit 0 % Aufschlag ab. Es gibt fünf Pool-Einträge über vier Stufen: von der kostenlosen N26 Standard bis zur N26 Metal für 16,90 €/Monat. Lohnenswert ist N26 vor allem für app-affine Reisende, die im Ausland gebührenfrei mit Karte zahlen wollen – wer eine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen oder problemlose Hotel- und Mietwagenkautionen braucht, sollte das mitbedenken.

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