#N26 einordnen: Konto-Stufen statt einzelner Kreditkarte

Wer nach der N26 Kreditkarte sucht, findet genau genommen keine: N26 verkauft Girokonto-Stufen, zu denen immer eine Mastercard-Debitkarte gehört — komplett per App geführt, ohne Filiale und ohne Kreditrahmen. Diese Seite ordnet das gesamte Stufenmodell ein: was alle Karten teilen, was der Aufpreis der höheren Stufen tatsächlich kauft und für welche Reisetypen sich welcher Tarif rechnet.

#Drei Fragen entscheiden über deine Stufe

Beim Bezahlen unterscheiden sich die Stufen kaum: Kartenzahlungen in Fremdwährung rechnet N26 überall ohne eigenen Aufschlag (0 %) zum Mastercard-Wechselkurs ab. Der Aufpreis der höheren Tarife steckt in mehr kostenlosen Bargeldabhebungen, im Reiseversicherungspaket ab Go und in Auslandsabhebungen ohne N26-Gebühr bei Metal. Kläre deshalb vor dem Detailvergleich drei Dinge für dich:

  • Wie oft brauchst du Bargeld — in Euro und in Fremdwährung?

  • Willst du Reiseversicherungen über die Karte abdecken oder sind sie schon separat geregelt?

  • Kommst du unterwegs ohne Kreditrahmen aus, etwa bei Mietwagen- und Hotelkautionen?

#Wo N26 an Grenzen stößt

So stark die Karten beim Bezahlen im Ausland sind, so klar sind die Lücken: kein Kreditrahmen, kein Lounge-Zugang, kein Meilen- oder Punkteprogramm — auch nicht auf der teuersten Stufe. Der Versicherungsschutz der oberen Tarife gilt zudem nur im Rahmen der Bedingungen des Versicherungspartners. Wer regelmäßig Mietwagen anmietet oder auf Kartenversicherungen angewiesen ist, sollte N26 deshalb eher als Teil eines Karten-Duos denken statt als Alleinlösung.