Die kurze Antwort
Goldgekuppelter Manifestbau der Wiener Moderne am Karlsplatz – mit Klimts Beethovenfries im Souterrain.
Das Secessionsgebäude wurde 1898 vom jungen Architekten Joseph Maria Olbrich als Ausstellungshaus der von Gustav Klimt mitbegründeten Wiener Künstlervereinigung errichtet und ist eines der Schlüsselwerke des Jugendstils – die programmatische Lossagung von der akademischen Kunst des Künstlerhauses. Seine vergoldete, durchbrochene Kuppel aus 2.500 Lorbeerblättern trägt ihm den liebevollen Wiener Spitznamen „Krauthappel“ (Krautkopf) ein; über dem Portal prangt golden das Motto „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“. Im kühlen Untergeschoss ist Gustav Klimts 34 Meter langer, dreiseitig umlaufender Beethovenfries von 1902 dauerhaft zu sehen, eine Allegorie auf Erlösung und Glück und ein Höhepunkt der Wiener Moderne.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 14 Uhr.
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