Östlich der Rocca, unterhalb des Hafens Presidiana, liegt die Spiaggia Caldura: eine Kieselbucht mit glasklarem, schnell tiefem Wasser, eingefasst von Felsterrassen und dem Grün des Kaps. Sie ist das ruhigere Gegenstück zum langen Stadtstrand und zieht vor allem Einheimische an, die dem Trubel des Hauptstrands entgehen wollen. Wer in Cefalù einen Badeplatz abseits der vollen Abschnitte sucht, findet hier eine Alternative.
Der Charakter der Bucht ergibt sich aus ihrer Geografie. Statt feinem Sand bestimmen Kiesel das Ufer, und das Wasser fällt rasch tief ab – ein Profil, das sich von der flachen Spiaggia di Cefalù deutlich unterscheidet. Wegen der Kiesel sind Badeschuhe ratsam, sowohl am Ufer als auch beim Einstieg ins Wasser. Dafür belohnt die Bucht mit besonders klarem Wasser.
Gerade diese Klarheit macht die Caldura zu einem beliebten Ziel für Schnorchler. Entlang der Felskanten finden sich Fischschwärme und Seeigel, und das schnell tiefe Wasser eröffnet schon nahe am Ufer interessante Stellen. Die felsige Umgebung schafft Strukturen, an denen sich Meeresleben sammelt – ein Kontrast zum reinen Sandboden des Hauptstrands. Auch die Kajak- und Schnorcheltouren der Region starten in diesem Revier.
Ein besonderer Reiz ist der Blick zurück auf die Ostflanke der Rocca, die rund 270 Meter über Cefalù aufragt. Diese Perspektive auf den Felsberg macht die Bucht zu einem der stimmungsvollsten Badeplätze der Nordküste. Der Zugang ist frei. Wer Ruhe, klares Wasser und Schnorcheln dem belebten Sandstrand vorzieht, ist an der Spiaggia Caldura richtig.