Die kurze Antwort
Römischer Triumphbogen aus dem frühen 4. Jahrhundert, von den Einheimischen schlicht Kamara genannt.
Der Galeriusbogen, lokal „Kamara“ genannt, wurde um 298–299 n. Chr. zu Ehren des Kaisers Galerius errichtet und feiert dessen Sieg über den Sassanidenkönig Narses. Ursprünglich bestand er aus acht Pfeilern in zwei Reihen mit drei Durchgängen; erhalten sind heute etwa zwei Drittel des Bauwerks. Sehenswert sind die detailreichen Marmorreliefs, die Schlachtszenen und kaiserliche Prozessionen zeigen. Der Bogen markiert bis heute einen der beliebtesten Treffpunkte der Stadt und gehört seit 1988 zusammen mit der Rotunde zum UNESCO-Welterbe. Tipp: Er liegt direkt an der Fußgängerachse zwischen Egnatia-Straße und Rotunde – beide Monumente lassen sich bequem in einem kurzen Spaziergang verbinden.
Umgebung · Kentro & Aristotelous
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