Die kurze Antwort
Die streng geometrischen Barockgärten von André Le Nôtre mit Bassins, Bosketten und der großen Wasserachse.
Die Gärten von Versailles sind das Meisterwerk von André Le Nôtre und der Inbegriff des französischen Barockgartens. Über Jahrzehnte zwang er die feuchte Ebene in eine strenge Geometrie aus Achsen, Bassins, Bosketten und Marmorgruppen. Die große Wasserachse zieht vom Bassin de Latone über den Apollobrunnen bis zum kreuzförmigen Grand Canal und verlängert den Blick scheinbar bis zum Horizont. Zwischen den Hecken verbergen sich geheime Heckensäle und kunstvolle Fontänen, die an Veranstaltungstagen zu den Grandes Eaux erwachen. An normalen Tagen ist der Garten frei zugänglich; an Tagen mit Wasserspielen oder musikalischen Gartenspielen wird Eintritt erhoben. Er ist Ausgangspunkt für die Wege zu den Trianons – wegen der weiten Distanzen lohnen Bummelzug oder Leihrad.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 14 Uhr.
Andrang über den Tag
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