Was das Haus gut kann
Das Frühstück ist der Punkt, an dem sich dieses Haus vom Businesshotel-Durchschnitt absetzt: Reis- und Brotgerichte, reichlich Gemüse, statt Brot mit Wurst. Die Lage tut das Übrige: Der Bahnhof Kannai liegt nah, Chinatown ist in rund zehn Minuten zu Fuß erreichbar, ebenso das Backsteinlager am Hafen und die Uferpromenade; gegenüber liegt ein Supermarkt, ringsum reichlich Gastronomie. Der Preis überzeugt ebenfalls — kleinere Kinder reisen im Zimmer der Eltern kostenfrei mit. Und sauber ist es: Teppich, Vorhänge und Bad sind in gutem Zustand.
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Wo das Haus Grenzen hat
Im Frühjahr 2026 wurde umgebaut, und das hat mehrere Aufenthalte spürbar getroffen: Statt des beworbenen Buffets gab es eine Lunchbox, das Begrüßungsgetränk entfiel, und darüber wurde vor der Buchung nicht informiert. Wer wegen des Frühstücks bucht, sollte den aktuellen Stand vorab erfragen. Unabhängig davon ist der Frühstücksbereich für die Zahl der Zimmer zu klein — Andrang und unklare Schlangenführung gehören dazu. Ebenso: nur zwei Aufzüge, die sich zur Check-out-Zeit füllen, kleine und teils ältere Zimmer sowie nachts Geräusche von der Straße.
Wie der Aufenthalt gelingt
Nimm das Frühstück außerhalb der Stoßzeit — und wenn es doch voll ist, gibt es Behälter zum Mitnehmen, sodass du auf dem Zimmer essen kannst. Für den Check-out lohnt ein Zeitpuffer, weil die beiden Aufzüge aus den oberen Etagen dann oft besetzt nach unten fahren. Das Café neben der Rezeption ist am Nachmittag und Abend geöffnet und stellt Kaffee und verschiedene Teesorten bereit; es eignet sich als Arbeitsplatz vor dem Check-in. Wer empfindlich auf Straßengeräusche reagiert, fragt nach einem Zimmer weg von der Ausgehmeile. Und ein Preistipp: Unter der Woche und über Aktionsraten fällt die Rate deutlich niedriger aus als am Wochenende.

































