Design, kurze Wege und der Willkommensdrink
Das Haus lebt von seiner Gestaltung: Backsteinoptik, hohe Decken, amerikanisch-nostalgisches Mobiliar — die Lobby ist hier ein eigenes Argument. Der harte Vorteil daneben ist die Erreichbarkeit: Der Bahnhof Yokohama liegt wenige Gehminuten entfernt, Kaufhäuser, Supermarkt und Restaurantviertel schließen direkt an. Das Personal nimmt Gepäck vor und nach dem Aufenthalt in Verwahrung. Und als Extra gibt es den Begrüßungsdrink, den du am frühen Abend an der Bar im Erdgeschoss einlöst.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Substanz hält nicht überall mit der Optik mit. Das Haus wurde aus einem älteren Hotel umgebaut, und wo nicht renoviert wurde, fällt es auf: Bäder, Aufzug und Teppiche sind überholungsbedürftig. Auch beim Preis ist das Haus kein Selbstläufer.
Wie der Aufenthalt gelingt
Den Getränkegutschein löst du am besten vor halb neun am Abend ein, danach verfällt er — wahlweise Schaumwein, Tee oder Saft. Die Rezeption liegt nicht im Erdgeschoss, sondern eine Etage höher; dort bekommst du auch Pflegeprodukte und auf Nachfrage ergänzende Sets. Weil im Zimmer keine Kofferablage vorgesehen ist, packst du auf Bett oder Boden aus. Bei der Buchung lohnt die Frage nach einem Zimmer abseits des Platzes vor dem Haus: Dort wird abends Musik gespielt, und der Straßenlärm hält lange an.
Für wen das Haus passt
Für Reisende, die Einrichtung und Atmosphäre bewusst als Teil des Aufenthalts buchen, ist das Haus ein Treffer. Auch als preisgünstige Basis für Tokio und Yokohama zugleich funktioniert es. Wer dagegen einen technisch aktuellen Standard, viel Fläche und makellose Instandhaltung sucht, findet in derselben Preisklasse nüchternere Alternativen.

































