Das Bad im obersten Stock trägt alles
Das Thermalbad ganz oben trägt den Aufenthalt: dunkles, fast schwarzes Quellwasser aus eigener Quelle, das aufgeheizt wird, dazu ein Freiluftbecken mit weitem Blick über die Flussmündung. Eine sehr trockene Sauna mit Kräuternote und ein Kaltbecken um 16 Grad kommen hinzu. Der Service an der Rezeption und das Frühstück stehen gleich dahinter. Praktisch ist der Convenience-Store, der direkt an die Lobby anschließt.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Im Vergleich mit anderen Häusern derselben Kette ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der wunde Punkt: anderswo bekommst du größere Zimmer und Betten zum niedrigeren Preis. Und in der Abwicklung läuft nicht immer alles rund.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der Check-in läuft ab dem Nachmittag über Automaten und ist unkompliziert, ausgecheckt wird bis zum späten Vormittag. Ins Haus und wieder hinaus kommst du mit der Zimmerkarte, auch über den angeschlossenen Laden. Vier Aufzüge halten die Wartezeiten kurz. Wer mit dem Motorrad oder Auto anreist, vergleicht besser die Preise — für den hauseigenen Stellplatz zahlst du mehr als in der Umgebung. Im Zimmerflur schaltet ein Bewegungsmelder das Licht ein, was nachts stören kann. Fürs Bad lohnt der späte Abend, wenn der Andrang nachlässt.
Für wen das Haus passt
Kawasaki liegt zwischen Tokio und Yokohama, und genau so nutzt man das Haus: als ruhigere Basis mit kurzer Fahrzeit in beide Zentren. Wer Sauna und Onsen zum Reisegrund macht, ist hier richtig — Ruhezone im Freien, Getränkebar und die bekannten Gratis-Extras am Abend gehören dazu. Die Zimmer fallen etwas größer aus als im Businesshotel-Durchschnitt. Wer dagegen vor allem auf den Preis schaut, findet in derselben Kette günstigere Adressen.

































