Was Gäste besonders loben
Anbindung und Sauberkeit stehen gleichauf an der Spitze: Je 18 der 30 ausgewerteten Rezensionen nennen sie. Zum Hauptbahnhof sind es je nach Ausgang wenige Gehminuten, Kaufhäuser, Apotheke und Convenience-Store liegen unmittelbar daneben, und die Wege nach Minato Mirai, in die Chinatown und zum Flughafen werden mehrfach als unkompliziert beschrieben. Beim Zimmer wird vor allem ein Punkt gelobt: Bad, WC und Waschbecken sind in vielen Kategorien voneinander getrennt, die Wanne ist tief genug zum Sitzen — zehn Rezensionen sprechen das Bad ausdrücklich an. Zwölf Berichte nennen die Zimmergröße, neun die Betten.
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Woran du denken solltest
Zwei Aufzüge für ein Haus dieser Größe sind der am konkretesten beschriebene Schwachpunkt — in den Stoßzeiten entstehen nach einer ausführlichen Rezension spürbare Wartezeiten. Beim Service stehen 14 positiven Nennungen zwei klare Beschwerden gegenüber: einmal ein nicht gereinigtes Zimmer mit zäher Klärung am Telefon, einmal eine als unzureichend empfundene ökologische Reinigungsoption. Zwei Bewertungen berichten von Geruchs- oder Staubproblemen im Zimmer, in einem Fall mit nächtlichem Niesen — Einzelstimmen, die aber beide von längeren Aufenthalten stammen. Wer mit dem Auto kommt: Ein eigener Parkplatz existiert nicht, die Rezeption hilft bei der Suche.
Tipps aus den Bewertungen
Ein- und Auschecken laufen über Automaten in der Lobby; auch wer sich an die Rezeption stellt, wird nach einem Bericht dorthin verwiesen. Am selben Gerät gibt es die Gutscheine fürs Frühstück, das eine Etage höher im Restaurant serviert wird — Bargeld bereithalten. Für die Waschmaschinen im vierten Stock braucht man Hundert-Yen-Münzen, ein Wechsler steht daneben; das Trocknen dauerte in einem Fall anderthalb Stunden. Ob das Zimmer gereinigt wird, wählt man täglich über den Fernseher aus — wer nichts einstellt, bekommt die reguläre Reinigung. Und die Pflegeprodukte holt man sich in der Lobby, im Zimmer liegt nichts davon.
Für wen das Haus passt
Aus den Berichten schält sich ein Publikum heraus, das den Bahnhof als Drehscheibe nutzt: Geschäftsreisende, die abends noch am Schreibtisch sitzen und stabiles WLAN brauchen, sowie Paare und Freundinnen, die Yokohama und Tokio von hier aus abfahren. Das getrennte Bad wird dabei immer wieder als Grund genannt, dieses Haus einem klassischen Businesshotel vorzuziehen. Wer Ruhe und Aussicht sucht, ist an einer Bahnhofsadresse mitten im Einkaufsviertel dagegen falsch.



