Was das Haus gut kann
Das Bad im obersten Stockwerk ist in der Regel der Höhepunkt: ein Innenbecken, eine Sauna und ein Außenbereich unter freiem Himmel, ein deutlicher Unterschied zu überdachten Anlagen. Zweiter Pluspunkt ist die Lage mitten im Ausgehviertel Katamachi: Burg, Kenrokuen-Garten, Oyama-Schrein und das Museum für zeitgenössische Kunst sind zu Fuß erreichbar, Restaurants liegen direkt vor der Tür. Dazu kommen ein sehr schneller Check-in, ein günstiges Preisniveau und ein Frühstück, das meist angemessen bis gut ist.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die größte Schwäche ist die Zimmerreinigung: Sie ist nicht immer gründlich, mit Staub an Wänden oder einem vernachlässigten Bad, und bleibt dann hinter dem Standard der Kette zurück. Zweitens der Lärm: Weil das Bad im 14. Stock liegt, sind in der Etage darunter bis spät Schritte zu hören. Drittens die Umgebung, die abends laut ist und nicht jedem angenehm. Und viertens der Andrang im Bad, wenn zusätzlich Tagesgäste eingelassen werden.
Wie der Aufenthalt gelingt
Wenn du direkt bei der Kette buchst und die Etage wählen kannst, meide das 13. Stockwerk — die Schritte aus dem darüberliegenden Badebereich stören dort deutlich. Deponiere deine Hausschuhe vor dem Bad im abschließbaren Schuhfach, sonst sind sie unter Umständen weg. Und stelle dich darauf ein, dass bei mehreren aufeinanderfolgenden Nächten keine Zwischenreinigung stattfindet.
Für wen das Haus passt
Für kurze Aufenthalte, bei denen Lage und Preis zählen, ist das Haus eine vernünftige Wahl: Wer abends in Katamachi essen geht, morgens zum Markt oder in den Garten läuft und dazwischen ein großes Bad nutzen will, bekommt hier viel für wenig Geld. Wer dagegen Ruhe und Erholung sucht, empfindliche Ansprüche an die Sauberkeit hat oder mit viel Gepäck reist, ist anderswo besser aufgehoben. Kurz: eine Adresse für Lage und Budget, nicht für Entspannung.

































