Die kurze Antwort
Elf Meter Bronze unter freiem Himmel – die Halle darum wurde von einem Tsunami weggerissen, der Buddha blieb.
Elf Meter Bronze, kein Dach darüber: Der Daibutsu von Kamakura wurde 1252 gegossen und stand ursprünglich in einer Holzhalle. Die riss im 15. Jahrhundert eine Flutwelle weg. Die Figur blieb sitzen, und daraus entsteht der Eindruck, für den die meisten kommen: Metall gegen Himmel und Bäume, ohne Zwischenschicht.
Die Bronze selbst ist das, was den Besuch trägt. Wer genauer hinsehen will, kann gegen eine kleine Gebühr ins Innere der hohlen Figur steigen.
Die Anlage ist ein buddhistischer Tempel und täglich von 08:00 bis 16:45 Uhr ohne Ruhetag geöffnet.
Der Zugang ist stufenlos, ausgewiesene barrierefreie Parkplätze und Toiletten sind vorhanden. Vom Bahnhof Hase sind es zehn Gehminuten bergauf.
Vor der Statue ist es meist voll, auch Schulklassen kommen oft hierher.
Der Aufstieg im Inneren der Figur führt über enge Treppen hinauf und wieder hinunter.
Das Gelände ist klein und hat außer der Statue kaum weitere Stationen.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Samstag
Stimmen
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Umgebung · Hase
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Fragen
Die 1252 gegossene Figur stand zunächst in einer Holzhalle, die im 15. Jahrhundert eine Flutwelle zerstörte. Der Buddha selbst blieb erhalten und wurde nie wieder überbaut – die freie Aufstellung ist seither sein wichtigstes Merkmal.
Die Bronzefigur ist hohl. Gegen eine kleine Gebühr kann man ins Innere steigen und dort die Gusstechnik von der Rückseite der Wandung aus betrachten.
Beide sind monumentale Bronzefiguren und zählen zu den drei großen Buddhas Japans. Der Unterschied: In Nara steht die Figur in einer Halle, in Kamakura im Freien.
Schulklassen auf Exkursion gehören hier zum normalen Bild, dazu die Eichhörnchen zwischen den Bäumen des Geländes. Wer mit einer stillen Andachtsstätte rechnet, sollte die Schulgruppen einkalkulieren.
Der Zugang ist stufenlos, es gibt ausgewiesene barrierefreie Parkplätze und barrierefreie Toiletten. Zu bedenken ist der Anmarsch: Vom Bahnhof Hase sind es zehn Gehminuten bergauf.
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