Die kurze Antwort
Tempel am Hang mit Hortensienweg und Blick über die Bucht – dazu eine elfköpfige Kannon aus Holz.
Hase-dera liegt gestaffelt am Hang: unten ein Teichgarten, darüber die Haupthalle mit einer über neun Meter hohen vergoldeten Kannon-Figur, ganz oben eine Terrasse mit Blick über Kamakura bis aufs Meer. Genau dort öffnet sich der Tempelbezirk zur Bucht hin, und das Meer wird zum eigentlichen Motiv des Besuchs.
Der zweite große Gesprächsstoff ist die Hortensie. Im Juni blüht der Hortensienweg, dann werden Wartenummern ausgegeben, weil der schmale Pfad sonst kollabiert. Dass Besucher im selben Atemzug die ostasiatische Regenzeit ansprechen, sagt einiges über den Zeitpunkt: Die Blüte fällt mitten in die feuchten Wochen, und wer sie sehen will, plant Wartezeit ein.
Die Hauptfigur trägt den Sanskrit-Namen Ekādaśamukha. In einer Höhle am Fuß des Geländes stehen hunderte kleiner Steinfiguren.
Geöffnet ist täglich von 08:00 bis 16:30 Uhr, ohne Ruhetag. Hase-dera ist ein buddhistischer Tempel; auf dem Gelände gibt es Toiletten sowie rollstuhlgerechte Parkplätze – das Gelände selbst steigt allerdings terrassenförmig an. Wer den Besuch verlängern möchte, geht weiter zum Tsurugaoka Hachimangū.
In der Höhle Benten-kutsu sind Figuren direkt in den Fels gehauen, und der Gang wird stellenweise so niedrig, dass man sich bücken muss.
Neben der Besichtigung bietet der Tempel das Abschreiben von Sutren an, eine traditionelle buddhistische Übung.
Entlang der Wege stehen viele kleine Jizō-Figuren, eine eigene Ecke ist dem Gedenken an verstorbene Kinder gewidmet.
Der Große Buddha von Kotoku-in liegt ganz in der Nähe, beide Tempel lassen sich gut zu einem Besuch verbinden.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 13 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Sonntag
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Umgebung · Hase
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Fragen
Der Pfad durch die Hortensien ist schmal, und zur Blütezeit im Juni drängen so viele Besucher hinein, dass er ohne Steuerung kollabieren würde. Deshalb bekommt man eine Wartenummer und wird in Gruppen aufgerufen. Plane für den Weg also Wartezeit ein, statt ihn spontan einzuschieben.
Es ist der Sanskrit-Name der elfköpfigen Kannon, also der Hauptfigur des Tempels: eine über neun Meter hohe, vergoldete Gestalt aus Holz in der Haupthalle.
In der Höhle stehen hunderte kleiner Steinfiguren, dicht an dicht aufgestellt. Sie liegt am unteren Ende der Anlage, dort, wo auch der Teichgarten beginnt – wer gleich zur Haupthalle hinaufsteigt, geht leicht daran vorbei.
Ja. Bis nach oben geht es über mehrere Stufen den Hang hinauf; stufenfrei kommt man nicht auf die Terrasse. Wer schlecht zu Fuß ist, plant das besser ein.
Das Abschreiben von Sutren gehört zu Hase-dera, ebenso wie Benzaiten. Ob und wann du selbst mitschreiben kannst, erfragst du am besten am Eingang.
Dein Kamakura-Tag
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