Die kurze Antwort
Kleine Insel vor der Küste, über eine Brücke erreichbar – Schrein, Höhlen und an klaren Tagen der Fuji.
Drei Schreinhallen, ein Garten mit Aussichtsturm und eine Höhle, die man mit einer Kerze in der Hand begeht – Enoshima verteilt auf eine kleine Insel vor der Küste mehr Wege, als der Blick von der Brücke vermuten lässt. Erreicht wird sie zu Fuß: Die Insel liegt am westlichen Ende der Enoden-Linie und ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Festland verbunden, ein Boot braucht es also nicht.
Enoshima ist im Kern ein Shinto-Schrein, und das bestimmt, wie man die Insel abgeht: Die drei Schreinhallen liegen nicht beieinander, sondern verteilen sich über das Eiland, sodass ein Besuch ohnehin zu einem Rundgang wird. An der Rückseite folgen die Iwaya-Höhlen, die man mit Kerzen betritt – der Teil der Insel, der am wenigsten nach Aussichtspunkt und am meisten nach Höhlengang aussieht.
Nach Westen geht der Blick über die Bucht: Bei klarem Wetter steht dort der Fuji, im Winter deutlich häufiger als im Sommer. Wer deswegen kommt, plant besser nach dem Wetter als nach dem Kalender.
Ganz oben auf der Insel reicht der Blick vom Leuchtturm-Aussichtsturm weit über Küste und Bucht.
Vom Inselzugang führt eine belebte Einkaufsgasse mit Garküchen und Souvenirläden bergauf zum Schrein.
Die Wege über die Insel führen stetig bergauf, gute Laufschuhe machen den Rundgang deutlich leichter.
Auch vom Odakyū-Bahnhof Katase-Enoshima geht man zu Fuß über die Benten-Brücke auf die Insel.
Umgebung
Fragen
Nein. Die Insel liegt am westlichen Ende der Enoden-Linie und ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Festland verbunden – der Weg hinüber lässt sich also komplett zu Fuß gehen.
Der Fuji zeigt sich von der Westseite der Insel über der Bucht, und zwar bei klarem Wetter. Im Winter ist das deutlich häufiger der Fall als im Sommer – die Jahreszeit entscheidet hier mehr als die Uhrzeit.
Die Höhlen liegen an der Rückseite der Insel und werden mit Kerzen begangen. Sie sind damit der Gegenpol zum Aussichtsteil von Enoshima: kein Panorama, sondern ein Gang durch den Fels bei Kerzenlicht.
Weil die drei Hallen auf der Insel zusammen einen Schrein bilden und nicht jede für sich zählt.
Der Fuji-Blick fällt dann aus, alles andere nicht: Die drei Schreinhallen, der Garten mit dem Aussichtsturm und die Iwaya-Höhlen sind vom Fernblick unabhängig. Wer nur wegen des Bergs kommt, verschiebt den Ausflug besser auf einen klaren Tag.
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