Was das Haus gut kann
Die Zimmer sind der stärkste Punkt: Für japanische Verhältnisse sind sie großzügig, mit gut 20 Quadratmetern, einem vollwertigen Arbeitsplatz, Badewanne und einem echten Schrank — in dieser Klasse keineswegs selbstverständlich. Sauberkeit und Bettkomfort stimmen ebenfalls.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Frühstück ist der strittigste Punkt. Meist geht es in Ordnung, doch wer ein üppiges Hokkaido-Buffet erwartet, wird enttäuscht: Vieles ist frisch zubereitet, das Angebot aber austauschbar und für den Preis zu dünn. Zweiter Reibungspunkt ist die Parkgebühr von rund 2.000 Yen pro Nacht — für ein Haus dieser Preisklasse viel.
Wie der Aufenthalt gelingt
Melde dich vor der Buchung im Bonusprogramm der Kette an: Das beschleunigt den Check-in und verschiebt die Abreise auf den frühen Nachmittag. Prämienübernachtungen lohnen sich, wenn du rund ein halbes Jahr im Voraus buchst. Wer mit dem Mietwagen anreist, findet eine hauseigene Tiefgarage, sollte die Nachtpauschale aber einkalkulieren. Im Erdgeschoss gibt es zudem einen kleinen Supermarkt.
Für wen das Haus passt
Ein solides Stadthotel für Reisende, die Sapporo als Drehscheibe nutzen. Wer mit dem Mietwagen durch Hokkaido fährt und am Ende zum Flughafen zurückmuss, kommt hier verlässlich unter. Das gilt ebenso für Geschäftsreisende, die einen großen Schreibtisch brauchen, und für alle, die kurze Wege zu Bahn und Bus suchen. Wer dagegen kulinarische Höhepunkte im Haus oder Resortatmosphäre erwartet, wird enttäuscht — die Stärken liegen in Lage und Zimmergröße, nicht in der Inszenierung.

































