Was das Haus gut kann
Das Frühstück ist hier das Alleinstellungsmerkmal: ein Buffet mit ausgesprochen regionalem Zuschnitt – frittierte Austern, Okonomiyaki nach hiesiger Art, Frittiertes aus Fisch, dazu Desserts mit Zitrusfrüchten aus der Präfektur. Ein Vorteil ist die lange Öffnungszeit bis in den späten Vormittag. Zu den Stärken zählen außerdem Sauberkeit und Lage: Straßenbahn und Bushaltestelle liegen um die Ecke, Friedenspark, Kuppel und Burg sind zu Fuß erreichbar, der Busbahnhof für die Flughafenverbindung in einer knappen Viertelstunde. Ein Gemeinschaftsbad ergänzt die kleinen Zimmerbäder.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Zimmer sind knapp bemessen: Zwei große Koffer lassen sich kaum gleichzeitig öffnen, und für zwei Personen mit Gepäck wird der Platz eng. Das Gebäude ist älter und wurde in Teilen modernisiert. Das Gemeinschaftsbad ist klein – wer vor allem deswegen bucht, sollte das einkalkulieren.
Wie der Aufenthalt gelingt
Das Frühstück mitbuchen und nicht zu früh aufstehen: Es läuft bis in den späten Vormittag, und nach dem ersten Ansturm geht es deutlich entspannter zu. Manche Gerichte sind dann allerdings schon vergriffen. Zu zweit lieber eine Kategorie größer buchen, wenn großes Gepäck dabei ist. Flaschenwasser gibt es nicht aufs Zimmer, dafür einen Wasserspender im Erdgeschoss; das Leitungswasser ist laut Zimmerhinweis trinkbar. Für Waschmaschine und Trockner Münzen bereithalten und sie beim Einchecken erfragen. Wer Wert auf Aussicht legt, sollte danach fragen – einzelne Zimmer blicken direkt auf die Nachbarwand.
Für wen das Haus passt
Ein preiswertes, sauberes Stadthotel für Reisende, die Hiroshima in ein bis zwei Tagen zu Fuß erkunden und morgens gut essen wollen. Die Gedenkstätten liegen in Gehweite, die Straßenbahn erledigt den Rest. Für längere Aufenthalte, für Reisen mit viel Gepäck oder wenn ein großzügiges Badehaus im Vordergrund steht, passt das Haus weniger gut – dafür sind Zimmer und Bad zu klein geschnitten.
































