Die kurze Antwort
Tempel mit dem größten sitzenden Holz-Buddha Japans – und einem stockdunklen Gang unter der Statue.
Wer im Tōchō-ji hinter die Buddha-Statue tritt, steht vor einem Gang, in dem es kein Licht gibt. Er führt durch das Fundament der Figur, und man durchquert ihn tastend, eine Hand an der Wand entlang – gedacht als symbolischer Weg durch die Hölle ins Paradies. Wer ihn hinter sich hat, tritt auf der anderen Seite wieder in die Halle. Der Eintritt in diese Halle ist frei.
Die Statue darüber ist über zehn Meter hoch, sitzend und aus Holz geschnitzt – der größte sitzende Holz-Buddha Japans. Anders als bei vielen japanischen Tempelbildern liegt ihre Entstehung nicht in ferner Vergangenheit: Fertiggestellt wurde sie erst in den 1990er-Jahren.
Nach außen macht sich der Tempel vor allem über seine fünfstöckige Pagode bemerkbar, die rot gestrichen und schon von weitem zu erkennen ist. Er liegt in Gokushomachi im Bezirk Hakata. Die Halle mit dem Buddha und der Gang darunter lassen sich in einem kurzen Besuch verbinden.
Geöffnet ist täglich von 09:00 bis 16:45 Uhr, an allen sieben Wochentagen gleich; einen Ruhetag gibt es nicht. Auf dem Gelände stehen Toiletten zur Verfügung, und die Parkplätze sind behindertengerecht ausgewiesen.
In der Halle mit dem Holz-Buddha ist Fotografieren verboten, die Kamera bleibt dort also in der Tasche.
Der Tempel liegt direkt an einer belebten Hauptstraße, eingerahmt von Hochhäusern mitten in Hakata.
Mitten auf dem Gelände steht ein Kirschbaum, weitere säumen den Tempelbezirk.
Das kompakte Areal ist in etwa einer halben Stunde erkundet.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 12 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DonnerstagVollster: Samstag
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Umgebung · Hakata
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Fragen
Der Gang verläuft durch das Fundament des Buddha und ist völlig dunkel. Man tastet sich an einer Wand entlang bis zum Ausgang. Gedacht ist er als symbolischer Durchgang durch die Hölle ins Paradies – man geht ihn also nicht wegen der Aussicht, sondern wegen der Erfahrung.
Wer Enge oder völlige Dunkelheit schlecht verträgt, sollte das einkalkulieren: Es gibt unterwegs kein Licht, und die Orientierung läuft ausschließlich über die Hand an der Wand. Die Buddha-Halle selbst lässt sich aber ohne den Gang besichtigen.
Nein. Die über zehn Meter hohe, aus Holz geschnitzte Sitzfigur wurde erst in den 1990er-Jahren fertiggestellt. Sie gilt als größter sitzender Holz-Buddha Japans – ihr Rang kommt also von den Maßen und vom Material, nicht vom Alter.
Der Eintritt in die Halle mit dem sitzenden Buddha ist frei. Der Besuch lässt sich damit auch kurz halten, etwa wenn man ohnehin durch Hakata läuft und nur die Statue und den Gang sehen möchte.
An der fünfstöckigen Pagode: Sie ist rot gestrichen, steht vor der Halle und ist schon aus einiger Entfernung zu sehen. Sie ist das auffälligste Bauwerk der Anlage in Gokushomachi im Bezirk Hakata.
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