Die kurze Antwort
Romanische Burgabtei aus dem 11. Jahrhundert mit weitem Blick über die Hoya de Huesca.
Das Castillo de Montearagón erhebt sich rund sieben Kilometer östlich von Huesca bei Quicena auf einem markanten Hügel. König Sancho Ramírez liess die Burgabtei ab 1086 errichten, um von hier aus die Rückeroberung des damals maurischen Huesca voranzutreiben; er selbst fiel 1094 während der Belagerung. Im Mittelalter wurde Montearagón zur reichsten und mächtigsten Abtei Aragoniens und diente als königliche Grablege. Seit 1931 ist die romanische Anlage Nationaldenkmal; zwischen 2021 und 2023 wurde sie umfassend gesichert und ist heute von der Gemeinde Quicena betreut wieder zugänglich. Tipp: Der Aufstieg lohnt sich vor allem wegen des Panoramablicks über die Hoya de Huesca, den Salto de Roldán und die Sierra de Guara.
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