Hotel Minichmayr ist ein 4-Sterne-Stadthotel ab 110 € pro Nacht.
Wer Steyr zum ersten Mal besucht, ist oft überrascht: Die Stadt an der Mündung von Enns und Steyr gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen Österreichs, und das Hotel Minichmayr liegt mittendrin — buchstäblich am Wasser, mit Blick auf eine Altstadtkulisse, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Das ist keine Marketingformel, sondern der erste Eindruck, den Gäste schildern, wenn sie morgens ihr Zimmerfenster öffnen.
Das Haus selbst ist ein klassisches österreichisches Stadthotel der Vier-Sterne-Kategorie: kein Designhotel mit Konzept-Lobby, sondern ein Ort, der seinen Charakter aus der Lage und der persönlichen Atmosphäre zieht. Die Zimmer sind komfortabel ausgestattet und bieten je nach Kategorie Ausblicke auf die Enns oder die historische Altstadt. Wer früh aufsteht, erlebt das Morgenlicht über dem Stadtplatz — einem der schönsten Barockplätze Österreichs — in einer Ruhe, die man in größeren Städten vergeblich sucht.
Die Lage ist der eigentliche Trumpf des Minichmayr. Der Stadtplatz mit seinen prächtigen Bürgerhäusern und dem gotischen Bummerlhaus ist in wenigen Gehminuten erreichbar. Die Stadtpfarrkirche, das Schloss Lamberg mit seinem Stadtmuseum sowie das Innerberger Stadel liegen alle im unmittelbaren Umfeld — Steyr lässt sich von hier aus bequem zu Fuß erkunden, ohne dass man ein Auto braucht. Wer den Bummelzug oder eine Führung durch die Altstadt plant, startet direkt vor der Haustür.
Für Geschäftsreisende bietet das Hotel eine solide Infrastruktur in einer Stadt, die als Standort von Unternehmen wie BMW Motoren bekannt ist. Für Kulturreisende ist das Haus die naheliegendste Basis, um das Christkindl-Wallfahrtskircherl, das Anton-Bruckner-Geburtshaus in Ansfelden oder die Eisenstraße zu erkunden. Und wer einfach ein verlängertes Wochenende in einem der unterschätzten Altstadtjuwele Österreichs verbringen möchte, findet hier einen ruhigen, gut geführten Ausgangspunkt — ohne die Anonymität eines Kettenhotels.
