Die kurze Antwort
Die Bucht des Mont-Saint-Michel: weite Gezeitenbucht mit dem höchsten Tidenhub Europas, UNESCO-Welterbe seit 1979.
Die Baie du Mont-Saint-Michel ist nicht bloß Kulisse, sondern das eigentliche Naturwunder: eine weite, flache Bucht von rund 500 Quadratkilometern zwischen Granville und Cancale, in der der höchste Tidenhub Kontinentaleuropas herrscht. Im Mittel trennen rund zehn Meter Ebbe und Flut, bei außergewöhnlichen Springtiden bis zu vierzehn Meter – und das Meer kehrt so schnell zurück, dass es nach altem Wort „mit der Geschwindigkeit eines galoppierenden Pferdes“ kommt. Drei Dinge machen die Bucht aus: das Schauspiel der „grandes marées“, die einsame Felseninsel Tombelaine und die Salzwiesen mit dem Pré-salé-Lamm. Mit dem Berg ist sie seit 1979 UNESCO-Welterbe. Praktischer Tipp: Wer das Watt betreten will, darf das nur mit zugelassenem Guide – Treibsand und Flut sind lebensgefährlich.
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