Was das Haus gut kann
Das Bad im obersten Geschoss mit Blick über die Berge ist neben der Lage der zweite Grund, hier zu buchen – besonders der Bereich unter freiem Himmel. Beim Frühstück stehen gegrillter Fisch, Misosuppe und frittiertes Gemüse neben westlichen Alternativen zur Wahl. Das Team arbeitet freundlich und schnell.
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Wo das Haus Grenzen hat
Solide, nicht herausragend: Die Zimmer sind klein – zwei Koffer lassen sich nicht gleichzeitig öffnen –, und das Bad ist eine sehr knappe Nasszelle. Die Einrichtung wirkt abgenutzt, die Klimaanlage wälzt die Luft eher um, als zu kühlen. Der Frühstücksraum ist eng und macht früh Schluss. Das Bad im obersten Geschoss lässt sich auch als Tagesgast nutzen, für rund 1.700 Yen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Geh früh zum Frühstück: Der Einlass endet deutlich vor Schluss der Ausgabe, wer erst gegen neun kommt, steht vor verschlossener Tür. Wasser gibt es nicht kostenlos im Zimmer – der Supermarkt nebenan löst das. Fürs Gemeinschaftsbad gilt die übliche japanische Regel: nach Geschlechtern getrennt und ohne Badekleidung; Yukata und Sandalen liegen im Zimmer bereit, mitbringen musst du nichts. Wer mit großem Gepäck reist, packt besser schon vor der Anreise um. Und wenn dir Bergblick wichtig ist, frag bei der Buchung nach – nicht jedes Zimmer hat ihn.
Für wen das Haus passt
Für einen Stopp von ein bis zwei Tagen in Takayama liegt das Haus ideal. Wer das Bad im Obergeschoss zum Hauptgrund macht und beim Zimmer Abstriche hinnimmt, wird zufrieden sein. Wer Platz für Gepäck, ein komfortables eigenes Bad und ein entspanntes Frühstück braucht, vergleicht besser Alternativen.

































