Was das Haus gut kann
Die Lage ist die große Stärke: direkt an der Kokusai-Straße, drei bis vier Gehminuten von der Station Makishi, ein Rund-um-die-Uhr-Laden gegenüber und ein größerer Supermarkt wenige Minuten entfernt. Auch der Service ist gut, mit einer freundlichen, unkomplizierten Rezeption und Gepäckaufbewahrung vor dem Einchecken wie nach dem Auschecken. Dazu kommen Extras, die man in dieser Preisklasse selten findet: ein großes Gemeinschaftsbad, ein kleiner Außenpool mit Bar sowie hochwertige Föhne und Duschköpfe. Die Zimmer fallen größer aus als erwartet, mit getrenntem Bad und WC.
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Wo das Haus Grenzen hat
Große Schwächen hat das Haus nicht. Der wiederkehrende Dämpfer ist das Frühstück: Es ist sauber gemacht und frisch zubereitet, die Auswahl an okinawanischen Spezialitäten und die Abwechslung bleiben aber knapp. Wer ausschließlich wegen des Buffets bucht, sollte die Erwartung entsprechend justieren.
Wie der Aufenthalt gelingt
Eigene Stellplätze gibt es nicht. Wer mit Mietwagen kommt, fährt in ein Partnerparkhaus in der Nachbarschaft, lässt das Ticket im Hotel abstempeln und zahlt pauschal beim Auschecken. Ruf im Zweifel vorher an, das Parkhaus ist nicht selbsterklärend. Ins Gemeinschaftsbad darfst du in Freizeitkleidung und Hausschuhen gehen. Gepäck lässt sich schon mittags abgeben, sodass sich die Einkaufsstraße vor dem Einchecken erkunden lässt. Und eine Mietwagenstation ist von hier zu Fuß erreichbar, falls du erst am zweiten Tag ein Auto brauchst.
Für wen das Haus passt
Die naheliegende Wahl, wenn Naha der Ausgangspunkt für Stadtbummel, Restaurants und Tagesausflüge sein soll und du ohne eigenes Auto unterwegs bist. Auch als letzte Station vor dem Rückflug passt es, weil Bahn und Flughafen unkompliziert erreichbar sind. Wer ein Strandresort erwartet, ist hier falsch: Der Pool ist klein, das Ambiente tropisch gemeint, die eigentliche Attraktion liegt vor der Tür.

































