Was das Haus gut kann
Die Lage ist das Argument dieses Hauses: wenige Gehminuten zum Shinkansen-Ausgang des Bahnhofs Nagoya, praktisch für Umsteiger und frühe Abfahrten. Das Frühstück ist meist gut und für ein Haus dieser Kategorie reichhaltig, mit Gerichten aus der Region im Angebot. Die Zimmer sind in der Regel sauber und für die Klasse großzügig. Dazu kommen Waschmaschinen im Haus, Gepäckaufbewahrung vor dem Einchecken und nach dem Auschecken sowie eine rund um die Uhr besetzte Rezeption.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das größte vermeidbare Ärgernis ist die Zimmerkategorie: Wer nicht ausdrücklich rauchfrei bucht, kann in einem Raum landen, der nach Jahren des Rauchens deutlich riecht. Rund um den Bahnhof wird gebaut, mit Koffern bedeutet das einen Umweg. Und ein Zimmer, das mit 28 Quadratmetern beworben wird, kann sich schmaler anfühlen, als die Zahl vermuten lässt, weil Bad, Schrank und Flur einen großen Teil der Fläche belegen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Buche ausdrücklich ein Nichtraucherzimmer — auf gut Glück zu buchen und im Zimmer einfach nicht zu rauchen, reicht hier nicht. Für den Fußweg gilt: Halte dich nicht Richtung der großen Elektronikkaufhäuser, dort liegt die Straßenbaustelle; die Querung kurz vor der Fernbushaltestelle ist der kürzere Weg. Gepäck kannst du vor dem Einchecken und nach dem Auschecken abgeben, das macht einen Zwischentag in Nagoya deutlich leichter. Wer die Züge sehen will, fragt nach einem höheren Zimmer zur Gleisseite. Und plane das Frühstück ein, es gehört zu den Stärken des Hauses.
Für wen das Haus passt
Für Zwischenstopps und kurze Aufenthalte ist das Haus die naheliegende Wahl: Man rollt vom Gleis fast direkt in die Lobby, kann Gepäck deponieren und am nächsten Morgen ohne Puffer weiterfahren. Auch Geschäftsreisende kommen mit Schreibtisch, Waschmaschinen und einer immer besetzten Rezeption gut zurecht. Wer dagegen Atmosphäre sucht, wird nüchtern bedient: funktional ja, Charakter eher nicht.



































