Was das Haus gut kann
Der Nachtblick ist die Stärke des Hauses: Es steht am Hang gegenüber dem Inasa-Berg, und die Aussicht reicht aus dem Zimmer, aus der Aufzugshalle und aus dem Frühstücksbereich. Zweiter Pluspunkt ist der Preis: Zimmer gibt es oft deutlich unter 10.000 Yen, das Verhältnis von Preis und Leistung ist in der Regel gut. Dazu kommen meist geräumige Zimmer und der kostenlose Shuttlebus vom Bahnhof.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus hat sichtbare Schwächen, und die Sauberkeit ist eine davon: In den Zimmerbädern kommt mitunter Schimmel vor, an Duschvorhang, Wanne oder Brausekopf, dazu Insekten im Zimmer. Das Buffet ist mitunter lieblos angerichtet und geschmacklich unauffällig. Das Gebäude ist verwinkelt, die Flure sind lang, die Wände dünn, und der ältere Trakt ist durchweg der schwächere Teil des Hauses.
Wie der Aufenthalt gelingt
Frag beim Buchen ausdrücklich nach dem Hauptgebäude – der ältere Trakt ist der schwächere Teil des Hauses. Ein Zimmer zur Bergseite kostet weniger und reicht völlig, weil der Nachtblick auch aus den öffentlichen Bereichen zu haben ist. Wer nicht gut zu Fuß ist, sollte wissen, dass das große Gemeinschaftsbad über Treppen erreicht wird und die Wege im Haus lang sind; das Bad im Zimmer ist dann die realistischere Option. Für den Shuttlebus zum Bahnhof plane Zeitpuffer ein, eine geordnete Warteschlange gibt es nicht. Und früh buchen senkt den Preis spürbar.
Für wen das Haus passt
Das ist ein großes, in die Jahre gekommenes Haus mit Showa-Charme, günstigem Preis und einem Blick, den kaum ein anderes Hotel der Stadt bietet. Wer damit umgehen kann, dass Ausstattung und Sauberkeit schwanken, und wer den Abend ohnehin auf dem Zimmer verbringt, bekommt viel fürs Geld. Wer verlässliche Hygiene, kurze Wege und Küche auf Niveau erwartet, wählt besser ein Haus im Zentrum.

































