Lage, Preis und ehrlicher Retro-Charme
Für das Haus spricht vor allem die Lage: Die Straßenbahn hält vor dem Haus, Chinatown liegt wenige Gehminuten entfernt, ebenso der Hügel mit den historischen Häusern der früheren Handelssiedlung; weitere bekannte Ziele der Stadt sind in einer Viertelstunde zu Fuß erreichbar. Die Parkplätze im Haus sind kostenfrei. Dazu kommt ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das in der Regel überzeugt. Die Zimmer fallen etwas großzügiger aus als im typischen Businesshotel, sind sauber und funktionieren – guter Wasserdruck, saubere Wanne, viele Steckdosen, großer Fernseher. Das Gebäude selbst wirkt betont altmodisch, was ihm einen eigenen Charme gibt.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Service überzeugt meist, der Empfang aber nicht immer: An der Rezeption kann es unfreundlich, ungeduldig oder umständlich zugehen. Technisch zeigt das Haus sein Alter: Das WLAN ist schwach, die Matratzen sind hart bis durchgelegen, die Schalldämmung ist mittelmäßig. Tagsüber kann es laut werden, wenn Schulgruppen im Haus sind; nachts kehrt Ruhe ein.
Wie der Aufenthalt gelingt
Hier gibt es noch klassische Zimmerschlüssel, die beim Verlassen des Hauses an der Rezeption abgegeben werden – wer das nicht mag, sollte es vorher wissen. Wer digital arbeiten will, bringt besser ein Netzwerkkabel mit: Ein Anschluss liegt im Zimmer, das Funknetz reicht für Video kaum aus. Die Stellplätze sind schon am frühen Nachmittag knapp, frühe Anreise hilft. Bier oder Wein gibt es nicht am Automaten im Haus, das kauft man besser vorher im Supermarkt um die Ecke. Und für den Abend lohnt der Blick in die Straßen direkt hinter dem Haus, wo Nudellokale und Cafés liegen.
Für wen das Haus gut passt
Wer Nagasaki zu Fuß erkunden will und einen günstigen, sauberen Ausgangspunkt sucht, liegt hier richtig. Auch für Geschäftsreisende mit knappem Budget passt das Haus. Weniger passend ist es für Gäste, die auf weiche Betten, starkes WLAN und einen reibungslos-modernen Empfang angewiesen sind.
































