Was das Haus gut kann
Die Lage ist das erste Argument. Das Haus steht mitten in der überdachten Einkaufspassage, Chinatown, Straßenbahnhaltestellen und Lokale für jede Mahlzeit liegen unmittelbar davor. Zweitens das Zimmer: für ein japanisches Mittelklassehaus geräumig, mit Platz für zwei große Koffer, Schreibtisch und einem Massagekissen; das Bad hat teils eine richtige Wanne, Badesalz gibt es an der Rezeption. Drittens das Frühstück, das Nagasaki auf den Teller bringt, von Champon über Sara Udon bis Castella, mit täglich wechselnden Gerichten.
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Wo das Haus Grenzen hat
Eine Schwäche ist die Zimmerreinigung: Sie ist nicht immer gründlich – das Bett ist gemacht, der Rest bleibt mitunter kaum angerührt, mit Staub und Haaren in Bad oder Toilette und nicht aufgefüllten Hygieneartikeln. Zweiter Punkt ist die Matratze, die sehr hart ist. Dazu kommen Kleinigkeiten mit Wirkung – das Bett steht an der Wand, auf dieser Seite fehlen Steckdose, Lampe und Ablage, und ein zusätzlicher Tisch samt Stuhl macht manche Zimmer eng. Safes gibt es nicht.
Wie der Aufenthalt gelingt
Buche die Rate mit Frühstück – allerdings verliert die Karte nach der dritten Nacht ihren Reiz. Sei früh am Check-in: Zu Stoßzeiten bildet sich eine Schlange, und es gibt nur zwei Aufzüge. Mit dem Auto planst du einen der Partnerparkplätze in der Nachbarschaft ein, rund 1.200 Yen pro Nacht, teils ohne Aufzug beim Ausladen. Und wenn du mit Kindern unterwegs bist: Die Straßenbahnhaltestelle liegt auf der Mittelinsel, du überquerst also erst die halbe Fahrbahn.
Für wen das Haus passt
Wer Nagasaki zu Fuß und mit der Straßenbahn erkunden will, wohnt hier goldrichtig – Passage, Chinatown und Haltestellen liegen vor der Tür, und das Zimmer bietet mehr Bewegungsfläche als vergleichbare Ketten. Wer empfindlich auf harte Matratzen reagiert oder bei längeren Aufenthalten Wert auf gründliche Zwischenreinigung legt, sollte das einkalkulieren.


































