Was das Haus gut kann
Die Anbindung ist die größte Stärke. Der Hauptbahnhof liegt gegenüber, erreichbar über eine Fußgängerbrücke mit Aufzug, die Straßenbahn hält direkt davor, und der Terminal für Fernbusse zum Flughafen und in die Region liegt rund 200 Meter entfernt. Zwei Convenience-Stores und viele Lokale liegen unmittelbar daneben. Zweiter Pluspunkt ist der Preis – Nächte unter 7.000 Yen sind möglich. Dazu kommen eine Etage nur für Frauen mit Kartenzugang und eine Ausleihe für Kissen und Kleinigkeiten.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Klimatisierung wird zentral gesteuert: Im Zimmer lässt sich nur nutzen, was das Haus gerade freigegeben hat, und das trifft nicht immer die gewünschte Temperatur. Zweiter Punkt sind fensterlose Zimmer im Gebäudeinneren, auf die vor der Buchung nicht immer hingewiesen wird. Die Zimmer sind zudem mitunter hellhörig. Das Frühstück ist meist ordentlich und flott serviert, gelegentlich aber portionsarm und wenig frisch.
Wie der Aufenthalt gelingt
Buche früh: Bei Reservierung Monate im Voraus stehen die Chancen gut auf ein deutlich geräumigeres Zweibettzimmer, während Einzelzimmer für einen offenen Koffer knapp werden. Wer morgens zum Flughafen will, prüft den Fernbusterminal in Hausnähe statt der Haltestelle am Bahnhof; frühe Abfahrten sind dort weniger voll. Gepäck lässt sich nach dem Auschecken in abschließbaren Fächern deponieren.
Für wen das Haus passt
Alleinreisende und Kurzbesucher kommen hier am besten weg: sehr kurze Wege zu Zug, Tram und Bus, günstige Preise, saubere Zimmer und eine Frauenetage mit Kartenzugang. Manche wohnen hier auch für Messe- und Tagungsbesuche in der Nähe. Wer abends lange in den Ausgehvierteln unterwegs sein oder den Blick über die nächtliche Stadt genießen will, sitzt hier dagegen etwas abseits und braucht die Straßenbahn.

































