Was das Haus gut kann
Zwei Dinge sprechen vor allem für das Haus: der kurze Weg zum Bahnhof und die Zimmergröße. Die Zweibett- und Kingsize-Zimmer bieten für japanische Verhältnisse meist ungewöhnlich viel Fläche — mit Platz für Sessel, Schreibtisch und ausgepacktes Gepäck. Daraus entsteht das dritte Plus, das Preis-Leistungs-Verhältnis: Größe und Zustand des Zimmers sind für den gezahlten Betrag meist überraschend gut. Dazu kommen Sauberkeit, bequeme Betten mit mehreren Kissen zur Auswahl sowie Mikrowellen und Automaten auf den Etagen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenzen des Hauses liegen in Abläufen und Details. Das Einchecken läuft über Automaten, von denen nur zwei bereitstehen; wer damit nicht vertraut ist, braucht Zeit. Im Bad führt eine hohe Stufe zur Wanne. Ein großes Gemeinschaftsbad gibt es nicht, Flaschenwasser im Zimmer ebenfalls nicht, und die Waschmaschinen sind bei voller Belegung schnell vergeben. Die Sehenswürdigkeiten liegen nicht in Laufweite.
Wie der Aufenthalt gelingt
Für Mietwagenreisende ist das Haus die bequemere Wahl: Der Stellplatz ist ebenerdig statt im Aufzugparkhaus, und das Ein- und Ausfahren während des Aufenthalts ist nicht begrenzt. Melde den Stellplatz am besten telefonisch an; in der Nachbarschaft gibt es zusätzlich Parkflächen mit Automat. Die klassischen Ziele Kanazawas erreichst du ab Bahnhof mit dem Rundbus, für den es eine Tageskarte gibt — das gleicht die Entfernung zum Zentrum aus. Für den Check-in etwas Puffer einplanen und die Buchungsdaten griffbereit halten. Wasser vorher besorgen, ein Convenience Store liegt direkt nebenan. Und wer sich für das Frühstück entscheidet: Es setzt auf Gerichte aus der Region und beginnt früh genug für einen zeitigen Zug.

































