Was das Haus gut kann
Das Personal trägt dieses Haus: Hilfe beim Buchen lokaler Angebote, Begleitung durch den automatisierten Check-in, Einspringen, wenn eine Shuttle-Reservierung kurzfristig scheitert. Fast ebenso stark ist die Sauberkeit, quer durch Zimmer und Badebereiche. Das zweite Alleinstellungsmerkmal ist das große Bad im obersten Stockwerk mit Blick über die Stadt.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Nicht jedes Zimmer ist gleich: Die Aussicht reicht vom Stadtblick bis zur Hauswand. Manche Zimmer sind klein, und die Matratzen fallen weich aus; wer fest liegen will, merkt das. Auch der Zugang irritiert: Du betrittst das Haus durch einen schmalen Bereich im Erdgeschoss, die Rezeption liegt eine Etage höher. Und der Preis: Für eine Japanreise ist das Cross Hotel die teure Station, entsprechend genau schaut man hin.
Wie der Aufenthalt gelingt
Sprich beim Buchen an, worauf dein Zimmer schauen soll. Für das Hotelrestaurant lohnt eine Reservierung, vor allem an Wochenendabenden und wenn du am Fenster sitzen möchtest. Zum Bahnhof und nach Susukino kommst du über die unterirdische Passage; der nächstgelegene Zugang liegt bei Ausgang 5 und ist im Winter Gold wert. Das Frühstücksbuffet lohnt sich für regionale Gerichte wie Suppencurry und täglich wechselnde Ramen. Wäsche waschen musst du auswärts.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt zu Reisenden, die Sapporo zu Fuß und mit der Bahn erkunden: Uhrturm, Odori-Park und Bahnhof liegen in wenigen Minuten, die unterirdische Passage nimmt dem Winter die Schärfe. Wer nach langen Tagen ein Bad mit Aussicht will, bekommt hier mehr, als Stadthotels dieser Klasse sonst bieten. Preisbewusste Reisende sollten dagegen vergleichen: Mehrere Gäste ordnen das Haus im oberen Bereich ihres Japan-Budgets ein und legen dann auch an Details strengere Maßstäbe an.


































