Was das Haus gut kann
Die Unterkunft liegt über einem öffentlichen Badehaus, und genau das macht ihren Reiz aus: Übernachtungsgäste zahlen 300 Yen für den Zutritt und bekommen Korb, kleines Handtuch und Waschzeug dazu. Dort erwarten dich Becken in verschiedenen Temperaturen, ein Kaltbecken, eine Dampfsauna und ein Schwallbad in der Atmosphäre eines alten Stadtbads. Der zweite Punkt ist der Preis: Übernachtungen liegen im niedrigen dreitausender-Yen-Bereich, teils darunter. Dazu kommen die herzliche Gastgeberin, ein Aufenthaltsraum mit Massagesesseln und eine ungewöhnlich gesellige Stimmung unter den Gästen.
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Wie der Aufenthalt gelingt
Prüfe vorab den Ruhetag: Das Badehaus im Erdgeschoss bleibt montags geschlossen, dann steht nur die Dusche im Obergeschoss zur Verfügung – ein eigenes Handtuch ist dann sinnvoll. Zum Weg: Bis zum Bahnhof Otaru ist es ein ordentliches Stück, die Rezeption liegt eine Etage höher, und mit großem Koffer wird das mühsam – reise leicht an oder nimm ein Taxi. Frag nach einem Zimmer weg vom Duschraum, dort ist es lauter.
Für wen das Haus passt
Für Reisende mit kleinem Budget, die ein Bad mehr interessiert als ein Hotelzimmer und die geteilte Bereiche nicht stören – Ankünfte mit der Fähre im Hafen Otaru tauchen mehrfach auf. Wer eigene Sanitärbereiche, verlässliche Standards oder Rückzug braucht, findet das hier nicht: Die Toilette liegt außerhalb der Zimmer, und wie der Aufenthalt ausfällt, hängt spürbar davon ab, wer sonst noch da ist.

































