Große Zimmer, historisches Haus, gutes Frühstück
Ungewöhnlich für diese Preisklasse sind die Zimmer: Sie sind groß, mit Einrichtung aus Holz, historischem Schreibtisch und einer verglasten Fensterecke mit Blick über Stadt und Meer. Empfang, Lounge und Speisesaal liegen in historischen Gebäuden — darin liegt der eigentliche Reiz des Hauses. Das Frühstück ist westlich angelegt, mit hausgemachtem Rindfleischeintopf und Croissants. Und das Preisniveau passt zu dem, was du dafür bekommst.
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Wo das Haus Grenzen hat
Zwei Einschränkungen ziehen sich durch den Aufenthalt. Erstens die Hanglage: Der Weg ins Zentrum führt bergab und zurück wieder hinauf. Im Winter kommen nicht geräumte Zufahrten und zeitweise ausfallende Straßenheizung dazu — für Gäste mit Gehbeschwerden und für Autofahrer bei Schnee ein echtes Thema. Zweitens die Einsehbarkeit: Zimmer und Bad liegen vom Nachbargebäude aus offen, solange die Jalousien oben sind. Dazu kommen die stimmungsvolle, aber sehr gedämpfte Beleuchtung, kalte Flure im Winter und ein schmales Abendessen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der wichtigste Hinweis: Jalousien konsequent schließen und beim Duschen das Badlicht ausschalten. Wer im Winter mit dem Auto kommt, lässt sich die Anfahrtsroute vorab vom Haus erklären, statt der Navigation über die Hangstraßen zu folgen. Für das Gemeinschaftsbad nimmst du Handtuch und Bürste aus dem Zimmer mit, dort liegen nur wenige Kleinigkeiten bereit. Schuhe werden am Eingang ausgezogen und mit aufs Zimmer genommen. Und weil das Haus klein ist und der Preis gerade früh gebucht auffällt, lohnt sich zeitiges Reservieren.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt zu Paaren und Alleinreisenden, die Architektur und Atmosphäre mehr schätzen als Hotelroutine und die für Raum und Stil einen Fußweg bergauf in Kauf nehmen. Am Eingang liegen Stufen. Bis zum Kanal und ins Einkaufsviertel sind es zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß.

































