Was das Haus gut kann
Frühstück und Gastgeber tragen das Haus: Die Morgenmahlzeit ist einfach, frisch und sättigend, der Inhaber kocht selbst und packt im Frühstücksraum mit an. Dieselbe persönliche Betreuung reicht bis zur Hilfe beim Einparken und beim Gepäck. Sauber ist es ebenfalls, was bei den Tatami-Zimmern und dem kleinen Innenhof auffällt. Dazu kommen Stellplätze vor dem Haus ohne Aufpreis und ein Gemeinschaftsbad.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Gebäude war einmal ein Wohnhaus, und das merkt man. Die Wände sind hellhörig, Gespräche von nebenan reichen teils bis in die Nacht — der Gastgeber weist selbst darauf hin. Fernseher und Kühlschrank fehlen im Zimmer, ein Aufzug ebenfalls, was schweres Gepäck im Obergeschoss zur Plackerei macht.
Wie der Aufenthalt gelingt
Mit dem Auto ist das Haus am einfachsten zu nutzen — es gibt eine überschaubare Zahl eigener Stellplätze, und die Zufahrt ist eng genug, dass die Einweisung durch den Gastgeber hilft. Fürs Zimmer gilt: Getränke vorher besorgen, denn ein Kühlschrank steht nur im Gemeinschaftsbereich. Wer empfindlich schläft, fragt nach einem Zimmer abseits des Aufenthaltsraums und nimmt Ohrstöpsel mit. Und bei der Restaurantwahl hilft der Gastgeber, inklusive Reservierung — danach fragen lohnt sich.
Für wen das Haus passt
Das Haus passt zu Reisenden mit Auto, Familien mit kleinen Kindern und Gästen, die ein Tatami-Zimmer einem Standard-Hotelzimmer vorziehen und dafür kleine Bäder und dünne Wände hinnehmen. Mit Kindern geht das Haus ausgesprochen entspannt um. Wer dagegen erwartet, was eine Hotelkette liefert — eigener Kühlschrank, Fernseher, Aufzug, schallgedämmte Wände —, liegt hier falsch.

































