Was das Haus gut kann
Die Lage trägt dieses Haus, ebenso die Verkehrsanbindung: Die Straßenbahnhaltestellen der Hiroden liegen rund acht bis zehn Gehminuten entfernt, eine Bushaltestelle praktisch vor der Tür, Friedenspark und das Okonomiyaki-Haus Okonomimura sind zu Fuß erreichbar. Wer Hiroshima ohne Nahverkehrspass erkunden will, kommt von hier aus weit. Die zweite Stärke ist die Infrastruktur im Haus, die für ein Businesshotel ungewöhnlich vollständig ausfällt: Wasserspender auf den Etagen, eine Gästelounge mit Kaffee und Tee, Waschmaschinen, Trockner und Mikrowelle sowie eine Station, an der man sich Pflegeprodukte selbst zusammenstellt. Das Essen ist in der Regel gut, die Betten ebenso.
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Wo das Haus Grenzen hat
Handtücher und Bettwäsche tauscht das Haus bewusst nur, wenn du das aktiv anforderst. Die Reinigung geht gelegentlich nicht in die Tiefe, obwohl die Sauberkeit in der Regel stimmt. Ein Engpass sind die Aufzüge: Das Haus hat nur zwei.
Wie der Aufenthalt gelingt
Plane morgens einen Puffer ein, denn das Haus hat nur zwei Aufzüge. Der Zugang zur Zimmeretage läuft über die Karte am Aufzug, und das klappt nicht immer auf Anhieb – halte sie griffbereit. Rechne beim Frühstück mit einem Aufpreis in der Größenordnung von 2.000 Yen; es enthält regionale Gerichte, ist aber nicht selbstverständlich im Preis enthalten. Wer den Wäschewechsel möchte, muss ihn abends selbst signalisieren. Flaschenwasser gibt es nicht, dafür Gläser im Zimmer und Spender auf den Etagen. Mit dem Auto brauchst du einen Rabattgutschein vom Hotel und zahlst die Parkgebühr vorab beim Personal am Parkplatz.
Für wen das Haus passt
Ein solides Businesshotel mit sehr guter Fußlage zu den Hiroshima-Klassikern – passend vor allem für Geschäftsreisende und für Reisende, die tagsüber unterwegs sind und abends nur ein sauberes, ruhiges Zimmer brauchen. Es gibt Dreibettzimmer und ein Zustellbett, mit dem auch Familien mit vier Personen unterkommen. Wer dagegen Wert auf ein großes Gemeinschaftsbad, tägliche Zimmerreinigung ohne Nachfrage oder auf einen renovierten Neubau legt, findet das hier nicht. Das Haus ist erkennbar in die Jahre gekommen – bei diesem Preis in der Regel ein vertretbarer Kompromiss.
































