Hier findest du alles, was Reisende über Kreditkarten wissen müssen: von kostenlosen Basiskarten bis zu Premium-Karten mit Versicherungspaket – klar, ehrlich und ohne Banksprech.
Einmal im Monat schreiben wir dir, wohin es sich gerade lohnt — mit geprüftem Preis und fertigem Plan.
Das hängt vom Reiseverhalten ab. Wer selten reist, ist mit einer gebührenfreien Karte ohne Auslandseinsatzentgelt meist am besten bedient. Vielreisende profitieren dagegen von Premium-Karten mit integrierten Versicherungen und Lounge-Zugang – vorausgesetzt, sie nutzen diese Leistungen auch wirklich. Entscheidend ist immer das Verhältnis von Jahresbeitrag zu tatsächlich genutzten Vorteilen.
Mindestens eine Visa- oder Mastercard-Kreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt und ohne Abhebungsgebühren im Ausland. Diese Kombination schützt vor den häufigsten Kostenfallen und ist weltweit nahezu überall akzeptiert. Wer auf Nummer sicher gehen will, führt eine zweite Karte eines anderen Anbieters als Reserve mit.
Nur dann, wenn die Prämien konsequent und vor Ablauf eingelöst werden. Meilen-Programme rechnen sich vor allem für Vielflieger, die gezielt Langstrecken-Upgrades anstreben. Für Gelegenheitsreisende ist Cashback oft transparenter und unkomplizierter – der Wert ist sofort sichtbar und verfällt nicht.
Premium-Karten wie etwa von American Express, Visa Infinite oder Mastercard World Elite bieten die umfangreichsten Pakete: Lounge-Zugang, umfassende Reiseversicherungen, Concierge-Service und hohe Kreditlimits. Der Haken: Jahresbeiträge im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich. American Express ist zudem nicht überall akzeptiert, was im Alltag einschränkend sein kann.
Die Stiftung Warentest (Finanztest) testet Kreditkarten regelmäßig und bewertet dabei Konditionen, Gebühren, Versicherungsleistungen und Service. Testsieger wechseln je nach Testzeitraum – grundsätzlich schneiden Karten ohne Auslandseinsatzentgelt und mit transparenter Abrechnung gut ab. Aktuelle Testergebnisse findest du direkt auf test.de, da sich Konditionen häufig ändern.
Für viele Reisende: ja. Wer bereits eine separate Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung hat, braucht diese Leistungen nicht noch einmal von der Kreditkarte. Eine gebührenfreie Karte ohne Fremdwährungsgebühren spart dann sogar mehr als eine teure Premiumkarte, deren Versicherungen doppelt vorhanden sind.
Keine spezielle, aber eine mit ausreichend hohem Kreditlimit. Kreuzfahrtanbieter blockieren zu Beginn oft einen Betrag als Kaution für Bordausgaben. Zu niedrige Limits können dabei zum Problem werden. Hilfreich ist zusätzlich eine integrierte Reiseversicherung – viele Kreuzfahrten führen in außereuropäische Gewässer, wo die gesetzliche Krankenversicherung nicht greift.
Das nennt sich Dynamic Currency Conversion (DCC) – und ist fast immer ein schlechter Deal. Der Händler oder Geldautomat rechnet zum eigenen (ungünstigen) Kurs um. Immer auf die Landeswährung bestehen und die Umrechnung der eigenen Kreditkarte überlassen. Der offizielle Visa- oder Mastercard-Kurs ist in der Regel deutlich günstiger.