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Marktgasse & Laubengänge
Die zentrale Achse der Altstadt: durchlaufende Arkaden, Erker und schmiedeeiserne Zunftzeichen – Feldkirchs schönste Bühne zum Bummeln.
◆ STADTVIERTEL · FELDKIRCH
Die Altstadt von Feldkirch ist der best erhaltene mittelalterliche Stadtkern Vorarlbergs – ein dichtes Geflecht aus Laubengängen, Erkern und Türmen, das die Grafen von Montfort um 1200 anlegten. Entlang der Marktgasse ziehen sich durchlaufende Arkaden, an den Fassaden hängen schmiedeeiserne Zunftzeichen, und über allem wacht die Schattenburg auf ihrem Felssporn. Zwischen Dom St. Nikolaus, Katzenturm und Wochenmarkt schlägt hier das Herz der Stadt – auf wenigen Gassen, aber mit voller Wucht.

Wer Feldkirch sagt, meint im Grunde diese Gassen. Die Marktgasse, die Neustadt und die Schmiedgasse bilden ein dichtes Netz aus Laubengängen, in denen man bei jedem Wetter trockenen Fußes bummelt. Die Häuser stammen aus Gotik, Renaissance und Barock, doch der Grundriss ist mittelalterlich geblieben – Feldkirch wurde nie überbaut, nie industrialisiert, und so überstand die Anlage der Montforter die Jahrhunderte fast unversehrt.
Drei Pole prägen das Viertel. Im Westen ragt der gotische Dom St. Nikolaus mit seinem seltenen Doppelchor und modernen Glasfenstern auf. Am Südrand steht der wuchtige Katzenturm, einst Geschützturm der Stadtbefestigung, heute Heimat einer der größten Glocken Vorarlbergs. Und über allem thront die Schattenburg, von der aus der Blick über die Schindeldächer bis ins Rheintal reicht. Dazwischen liegen Plätze wie der Marktplatz und der Sparkassenplatz, an denen sich das Stadtleben sammelt.
Am lebendigsten ist die Altstadt am Wochenmarkt: Dann füllen sich die Lauben mit Ständen voller Vorarlberger Bergkäse, Most, Brot und Gemüse aus dem Rheintal. An lauen Abenden zieht es die Feldkircher in die Weinstuben und auf die Terrassen, und im Sommer öffnet die Schattenburg-Schenke ihren Burghof. travelperfect empfiehlt, sich treiben zu lassen, in eine der alten Stuben einzukehren und den Aufstieg zur Burg auf den späten Nachmittag zu legen.
01 · Highlights
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Die zentrale Achse der Altstadt: durchlaufende Arkaden, Erker und schmiedeeiserne Zunftzeichen – Feldkirchs schönste Bühne zum Bummeln.
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Eine der besterhaltenen Burgen Österreichs mit Heimatmuseum, Rittersälen und Burgschenke – Panoramablick über die Stadt inklusive.
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Spätgotische Hallenkirche mit seltenem Doppelchor und modernen Glasfenstern, am westlichen Rand der Altstadt.
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Wuchtiger Rest der Stadtbefestigung mit einer der größten Glocken Vorarlbergs – Wahrzeichen am Südrand der Altstadt.
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Mehrmals wöchentlich unter den Lauben: Vorarlberger Bergkäse, Most, Brot und regionales Gemüse aus dem Rheintal.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, komplett. Die mittelalterliche Altstadt ist klein und weitgehend Fußgängerzone; vom Bahnhof erreicht man sie in wenigen Minuten. Schattenburg, Dom, Katzenturm und Marktgasse liegen alle in Gehweite.
Die Schattenburg mit ihrem Heimatmuseum, die Laubengänge der Marktgasse, den gotischen Dom St. Nikolaus mit Doppelchor und den wuchtigen Katzenturm. Wer kann, plant einen Markttag ein.
Der Feldkircher Wochenmarkt findet mehrmals pro Woche am Vormittag unter den Lauben statt, mit regionalem Käse, Most, Brot und Gemüse. Die genauen Tage variieren saisonal – ein Blick auf die aktuellen Aushänge lohnt sich.
Für viele ist sie ein Pflichttermin: Die Schenke im Burghof serviert das berühmte Schattenburg-Schnitzel, das deutlich größer als der Teller ausfällt, dazu Vorarlberger Klassiker und einen Panoramablick über die Stadt.
07 · In der Nähe
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