Was das Haus gut kann
Die Lage trägt dieses Haus: rund zehn Gehminuten zur Kokusai-Straße, ähnlich weit zu zwei Monorail-Stationen, Supermärkte gleich nebenan und kleine Lokale hinter dem Gebäude. Die Zimmer sind oft hell und großzügiger geschnitten als in vielen japanischen Stadthotels, überzeugen insgesamt aber meist nicht. Dazu kommen eine Lounge mit kostenlosen Getränken, ein breit aufgestelltes Frühstücksbuffet und ein Einparkservice.
Mehr lesen · 3 weitere Kapitel
Wo das Haus Grenzen hat
Die größte Grenze ist das Raumklima: Die Kühlung ist zentral gesteuert und im Zimmer kaum regelbar, die Fenster lassen sich nicht öffnen, die Luft ist oft stickig, und aus dem Bad kommen mitunter Gerüche. Die Teppiche sind teils verschmutzt. Auch der kostenpflichtige Badebereich enttäuscht mitunter: laue Becken, keine Temperaturanzeige.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der Badebereich ist nicht im Zimmerpreis enthalten, sondern kostet extra – wer ihn einplant, rechnet ihn beim Preisvergleich mit, ebenso Frühstück und Parken. Für einen Stellplatz reist du besser früh an, sonst wird es knapp; der Einparkservice kostet Aufpreis, ist aber bequem. Mit viel Gepäck nimmt man die Monorail bis Kencho-mae statt bis Asahibashi und spart sich eine Fußgängerbrücke. Und wer hitzeempfindlich ist, fragt vor der Buchung nach, wie sich die Temperatur im Zimmer regeln lässt.
Für wen das Haus passt
Als Basis für Naha funktioniert das Haus: kurze Wege, Platz im Zimmer, moderate Preise, eine freundliche Rezeption. Wer tagsüber unterwegs ist und nur ein Zimmer zum Schlafen sucht, liegt hier richtig. Wer dagegen Wert auf regelbares Raumklima, tadellose Böden oder einen Badebereich auf Resortniveau legt, sollte diese Schwächen ernst nehmen: Sie kommen zu oft vor, um als Ausreißer durchzugehen.

































