Was das Haus gut kann
Der Service ist überwiegend gut, die Lage mitten in Naha mit Einkaufsstraße und Supermarkt vor der Tür eine Stärke. Den größten Unterschied macht die Club-Etage, deren Essen und Frühstück in der Regel überzeugen: regionale Küche neben internationaler, ein über mehrere Tage wechselndes Angebot und eine Getränkestunde am Abend mit lokalen Spirituosen. Die Zimmer sind in der Regel geräumig, das Bad ist nach Funktionen getrennt, und aus den oberen Etagen blickst du über die Stadt.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Schwächen liegen weniger im Zimmer als im Betrieb. Das Internet ist spürbar langsam. Pool und Fitnessbereich schließen am frühen Abend, was bei vollem Tagesprogramm knapp wird. Und der Ton des Personals ist überwiegend freundlich, aber nicht immer.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der Aufpreis auf die Club-Kategorie rechnet sich, weil Frühstück und die abendlichen Häppchen enthalten sind und kleine Kinder ohne Zusatzkosten mit im Zimmer bleiben. Beim Andrang gilt: zum Beginn der Frühstückszeit und zum Beginn der Cocktailstunde erscheinen, danach wird es voll. Die Aussichtsbar ganz oben verkauft am frühen Abend ein preiswertes Kombiangebot aus Getränken und Vorspeisen, für das man nicht im Haus wohnen muss. Für die Anreise mit Koffern nimmst du besser ein Taxi; das Einparken übernimmt das Personal. Wer online arbeiten muss, sollte einen mobilen Hotspot dabeihaben.
Für wen das Haus passt
Das Haus ist ein Stadthotel mit Freizeitausstattung, und genau so funktioniert es am besten: als Basis für Naha, mit Pool und Whirlpool für die Nachmittage und kurzen Wegen zu Restaurants und Läden. Familien profitieren am meisten. Wer dagegen Strand und Meer vor der Tür erwartet, wird hier nicht fündig — das Umfeld ist durch und durch städtisch.

































