Was das Haus gut kann
Das Haus ist konsequent auf Familien mit Kindern zugeschnitten, und der Service überzeugt überwiegend: Es gibt Leihartikel vom Nachtlicht über Kinderkissen bis zum Toilettenaufsatz, bereitgestellte Windeln, eine Auswahl an Kissen und Pflegeprodukten sowie eine Lounge, in der nachmittags bis abends Softeis, Süßes, Softdrinks und Getränke für Erwachsene ohne Aufpreis bereitstehen. Das Frühstück ist gut und punktet mit okinawanischer Küche — Champuru, Taco Rice, Nudelsuppen, Tempura und frisch gepresstem Saft. Dazu die Lage an der Kokusai-Straße, wenige Minuten von der Einschienenbahn und einem Supermarkt.
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Wo das Haus Grenzen hat
Der Service überzeugt überwiegend, die Bausubstanz weniger. Zimmer und Gemeinschaftsbereiche sind in die Jahre gekommen, teils mit muffigem Geruch und abgenutztem Teppich; wer die Hochglanzfotos als Maßstab nimmt, wird enttäuscht. Zwei Punkte sind handfeste Ärgernisse: Das Frühstück endet pünktlich um zehn Uhr und wird dann konsequent abgeräumt, und der hauseigene Parkturm hat eine Höhenbegrenzung, an der größere Fahrzeuge scheitern.
Wie der Aufenthalt gelingt
Mit Mietwagen vorher die Fahrzeughöhe gegen den Parkturm prüfen. Beim Frühstück früh genug erscheinen und nicht auf die letzte halbe Stunde setzen. Die Lounge im oberen Stockwerk lohnt sich am Nachmittag; kostenlose Okinawa-Nudeln werden abends in begrenzter Menge ausgegeben, wer sie will, sollte pünktlich dort sein. Kissen, Shampoo, Zahnbürsten und Rasierer holt man sich selbst am Regal neben der Rezeption, statt danach zu fragen. Und der Pool ist auf kleine Kinder ausgelegt — Schattenplätze sind knapp, Sonnenschutz mitnehmen.
Für wen das Haus passt
Erste Wahl für Reisen mit Kindern in Naha: kurze Wege zur Kokusai-Straße, Pool statt großem Bad, Leihmaterial für fast jede Situation und ein Frühstück, das auch Kleinkindern gerecht wird. Das Personal ist mehrsprachig. Wer dagegen ein ruhiges Haus mit frisch renovierten Zimmern sucht oder als Paar ohne Kinder reist, findet in Naha bessere Alternativen — die Ausstattung folgt hier klar der Zielgruppe.

































