Was das Haus gut kann
Zwei Dinge sprechen vor allem für das Haus: der Platz im Zimmer und die renovierten Bäder – neu, mit gutem Wasserdruck und tiefer Wanne. Dazu die Lage: Chinatown, die Einkaufsarkade und das Ausgehviertel sind zu Fuß erreichbar, die Straßenbahnhaltestellen etwa fünf bis sechs Gehminuten entfernt. Die Rezeption ist meist aufmerksam, und für den gebotenen Platz ist der Preis meist günstig.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus stammt aus einer anderen Zeit, und das merkt man. Das wiederkehrende Problem ist Geruch: Die Zimmer riechen mitunter muffig. Auch das Gemeinschaftsbad ist eine Schwäche – klein, mit nur drei bis fünf Waschplätzen. Dazu kommen harte Betten und ein Frühstück ohne regionale Gerichte.
Wie der Aufenthalt gelingt
Nutz das eigene Badezimmer statt des Gemeinschaftsbads – die Zimmerbäder wurden erneuert. Das Gemeinschaftsbad öffnet am frühen Abend, morgens ist es geschlossen. Mit dem Auto lohnt der Vergleich: Alternativen zum hauseigenen Parkplatz liegen in Laufweite und sind günstiger, und die Zufahrt führt über eine schmale Gasse. Der Eingang liegt unauffällig zwischen Lokalen, die Rezeption befindet sich in einer der oberen Etagen, von dort geht es mit einem zweiten Aufzug weiter. Supermarkt und Mikrowelle ersetzen das Frühstück problemlos.
Für wen das Haus passt
Eine Option für preisbewusste Reisende, die viel Zimmerfläche und einen kurzen Weg ins Ausgehviertel wollen und mit einem sichtbar gealterten Haus leben können. Für Alleinreisende, Paare und Familien mit älteren Kindern beschreibt eine Bewertung die Umgebung als passend. Weniger geeignet ist es für geruchsempfindliche Gäste – das ist der eine Punkt, an dem die schlechtesten Bewertungen hängen – und für Familien mit kleinen Kindern, weil rundherum Bars und Izakayas liegen. Wer wegen eines großen Bads bucht, wird enttäuscht: Es ist deutlich kleiner, als die Zimmerzahl vermuten lässt.

































