Was das Haus gut kann
Die Lage steht im Zentrum: Der Flughafenbus hält in unmittelbarer Nähe, Straßenbahn und Buslinien Richtung Bahnhof fahren im dichten Takt, Chinatown liegt gegenüber, die Meganebashi-Brücke wenige Minuten entfernt. Ebenso stark ist der Service, etwa bei Restaurantempfehlungen. Das Bad im obersten Stockwerk mit Innen- und Freiluftbecken ist größer und offener, als die Fotos vermuten lassen. Das Frühstück ist in der Regel gut, und für den Preis bekommt man meist viel.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Grenzen des Hauses liegen im Detail. Die Zimmer sind bewusst kompakt geschnitten: für eine Nacht ausreichend, für längere Aufenthalte knapp. Einzelne Kategorien haben nur eine Dusche und keine Wanne – wer badet, ist auf das Gemeinschaftsbad angewiesen.
Wie der Aufenthalt gelingt
Zahnbürste, Kamm und Ähnliches liegen zur Selbstbedienung im Erdgeschoss bereit und werden nicht ins Zimmer gelegt – danach fragen, bevor man im Zimmer sucht. Ebenso lohnt es sich, sich beim Einchecken den Ablauf im Gemeinschaftsbad erklären zu lassen, wenn man zum ersten Mal in Japan badet. Das Bad im obersten Stock bleibt bis in den frühen Nachmittag geöffnet, lässt sich also nach dem Auschecken noch nutzen. Als Standort ist die Gegend eine gute Alternative zum Bahnhofsviertel: Zum Bahnhof sind es zu Fuß etwa eine Viertelstunde, mit Straßenbahn oder Bus rund zehn Minuten. Wer mit dem Auto kommt, klärt das Parken vorab – die Straßen ringsum sind eng und steil.
Für wen das Haus passt
Das H2 ist ein Haus für Reisende, die zentral schlafen, abends baden und tagsüber viel zu Fuß unterwegs sein wollen. Lobby, Terrasse und die nur abends geöffnete Bar sorgen für eine Atmosphäre, die sich von üblichen Businesshotels abhebt, ohne teurer zu sein. Weniger passend ist es für Reisende mit viel Gepäck, langem Aufenthalt oder eigenem Auto – dafür sind die Zimmer zu kompakt und das Parken zu umständlich.

































