Was das Haus gut kann
Zwei Dinge sprechen vor allem für das Haus: die Nähe zum Bahnhof Kyoto — zu Fuß sind es zwei bis drei Minuten — und die Zimmer, die für die Stadt meist ungewöhnlich groß sind und viel Platz für Gepäck lassen. Auch der Service überzeugt meist. Dazu kommen das Frühstück mit japanischer und westlicher Linie samt Nachbestellung per QR-Code, das gut geschnittene Bad mit getrennter Dusche und Wanne, die Tablet-Steuerung im Zimmer und das ungewöhnlich gut ausgestattete Fitnessstudio.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die erste Hürde ist die Ankunft: Der Eingang ist nicht auf Anhieb zu finden, weil gleich daneben ein weiteres Hotel und ein Konferenzbereich liegen. Der Spa-Bereich kostet zusätzlich.
Wie der Aufenthalt gelingt
Nimm beim Verlassen des Bahnhofs die Seite mit Blick auf den Kyoto Tower. Rechne damit, dass Zahnbürste und Zahnpasta aus Umweltgründen nicht im Zimmer liegen, sondern an der Rezeption ausgegeben werden; Bügeleisen und Ähnliches gibt es ebenfalls nur auf Anfrage. Beim Frühstücksbuffet stehen keine Tabletts bereit, also lieber in Etappen holen und den Platz nicht unbeaufsichtigt lassen. Für den Spa ist ein Aufpreis einzuplanen. Und wer geräuschempfindlich ist, sollte wissen, dass hinter dem Haus eine Bar liegt.
Für wen das Haus passt
Wer per Bahn anreist, viel Gepäck hat und Kyoto als Tagesausflugsziel nutzt, findet hier die passende Basis: kurze Wege, viel Zimmerfläche, meist ruhiger Schlaf trotz Bahnhofsnähe. Wer dagegen ein Haus sucht, in dem jede Servicegeste sitzt und Restaurantabende reibungslos laufen, muss mit Abstrichen rechnen. Gemessen an der Zimmergröße ist der Preis in der Regel fair.



































