Was das Haus gut kann
Das Frühstück ist eine Stärke des Hauses: regionale Kaga-Zutaten, ein täglich wechselndes Angebot und frisch zubereitete Omeletts – wer hier frühstückt, braucht mittags oft kein Essen in der Stadt mehr. Ebenso stark ist der Zuschnitt der Zimmer: viel Fläche, Bad und WC getrennt, teils in Wohn- und Schlafbereich unterteilt, in einigen Kategorien mit Tatami-Fläche und Schuhwechsel am Eingang. Das Haus hat nur vier Etagen, und entsprechend ruhig ist die Atmosphäre.
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Wo das Haus Grenzen hat
Viel ist nicht einzuwenden; die Einschränkungen betreffen vor allem die Lage. Das Hotel steht in einem Wohngebiet abseits der Sehenswürdigkeiten, Restaurants in Laufweite sind rar, und die Anreise mit dem Auto wird durch mehrere kleine, verteilte Stellplätze und einen unüberdachten Weg zur Lobby erschwert – bei Regen unangenehm. Ein Abendessen bietet das Haus nicht an.
Wie der Aufenthalt gelingt
Der hoteleigene Shuttle zum Bahnhof Kanazawa fährt häufig und macht die abgelegene Lage praktisch folgenlos; dazu kommen kostenlose Schließfächer am Bahnhof, die Gästen vor dem Check-in und nach dem Auschecken offenstehen – gerade am Abreisetag ein spürbarer Gewinn. Wer abends in Katamachi essen möchte, kommt mit gut 1.000 Yen Taxikosten hin. Für Familien lohnt die Vorab-Anfrage nach Babybadestuhl, Seife und Zimmerdekoration, teils gibt es das ohne Aufpreis. Wer mit mehreren Generationen reist, sollte gezielt nach den zusammengelegten Zimmern fragen, die zwei Nasszellen und abgetrennte Schlafbereiche bieten. Und das Frühstück früh einplanen: Es gehört zu den Stärken des Hauses.

































