Was das Haus gut kann
Drei Dinge sprechen für das Haus: die Nähe zum Bahnhof Kanazawa, meist fünf bis acht Gehminuten, ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das in der Regel stimmt, und das große Gemeinschaftsbad mit Freiluftbad und Sauna – für ein Haus dieser Preisklasse ungewöhnlich. Dazu kommt eine ganze Reihe kostenloser Extras: Ramen als späte Stärkung am Abend, Kaffee im Gästesalon, Kissenauswahl, Leihschirme, Schließfächer für die Zeit vor dem Check-in und Pflegeartikel an der Rezeption.
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Wo das Haus Grenzen hat
Beim Frühstück stimmen Auswahl und Qualität, die Organisation nicht: Schon ab 6:30 Uhr gibt es oft Schlangen, im Service fehlt Personal, und Tische werden nicht schnell genug abgeräumt – für Geschäftsreisende mit knappem Zeitfenster ein echtes Problem. Der zweite Punkt ist der Schall: Die Wände sind dünn, Gespräche und Schnarchen aus dem Nachbarzimmer dringen durch. Hinzu kommen Wartezeiten an den Aufzügen an Wochenenden und ein überfülltes Bad zu den Abendstunden.
Wie der Aufenthalt gelingt
Für die kostenlosen Abendnudeln lohnt es sich, früh anzustehen, der Andrang ist erheblich; die Portion fällt normal bis reichlich aus, ein leichtes Abendessen genügt also. Das Gemeinschaftsbad ist frühmorgens deutlich entspannter als zwischen 20 und 22 Uhr, und die Auslastung lässt sich per QR-Code prüfen – am Wochenende taugt das allerdings kaum als Steuerung. Getränke gibt es nur am Automaten, also Kleingeld oder eine eigene Flasche bereithalten. Wer zwei Nächte bleibt und auf die Zwischenreinigung verzichtet, bekommt Wasser gratis, muss das aber vorher an der Rezeption anmelden. Ein Konbini liegt in der Nähe, Supermarkt und Bento-Angebot im Bahnhof.

































