Was das Haus gut kann
Zwei Dinge tragen das Haus. Erstens der Service, der meist aufmerksam ist und sich an konkreten Gesten zeigt – Einwegstäbchen, die abends aufs Zimmer gebracht werden, ausführliche Erklärungen beim Einchecken, Begleitung zum Auto beim Abschied. Zweitens die Küche, die in der Regel gut ist, auch beim Frühstück. Es gibt ein französisches Restaurant, ein japanisches Restaurant mit Meerblick und ein Café im Haus, dazu regionale Zutaten, Weinberatung und ein japanisches Frühstück mit frisch geerntetem Reis. Die Eckzimmer zur Wasserseite blicken auf das Meer und den Sonnenaufgang.
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Wo das Haus Grenzen hat
Eine wiederkehrende Schwachstelle im Haus selbst gibt es nicht. Das Haus ist älter, aber gepflegt – wer moderne Designhotel-Optik erwartet, sollte das einordnen können. Die eigentliche Grenze liegt vor der Tür: An den Nahverkehr ist die Adresse schwach angebunden, für Wege in Kamakura und Umgebung solltest du Fahrzeiten einplanen. Abends ist die Gegend still.
Wie der Aufenthalt gelingt
Buch das Essen mit. Der Aufenthalt lohnt sich vor allem dann, wenn du abends im Haus isst und das japanische Frühstück nimmst. Frag beim Zimmer nach Meerblick: Den haben vor allem die Eckzimmer zur Wasserseite. Für die Besichtigung ist ein Auto praktisch: Der Große Buddha liegt wenige Fahrminuten entfernt, Enoshima gut eine Viertelstunde. Unter der Woche ist es im Haus deutlich ruhiger.
Für wen das Haus passt
Am besten für Reisende, die Kamakura mit Ruhe und gutem Essen verbinden wollen: ein kleines Haus mit Zimmern auf wenigen Etagen, Meerblick, drei gastronomischen Angeboten und einem Personal, das meist aufmerksam ist. Es passt außerdem gut für Anlässe – Geburtstage, Hochzeitstage und Familienreisen mit kleinen Kindern. Wer dagegen abends ins Nachtleben will oder ein neu gebautes Haus sucht, ist hier weniger richtig.



































