Was das Haus gut kann
Das Frühstück ist das Hauptargument, serviert im 31. Stock: selbst belegte Meeresfrüchte-Schüsseln, Lachskaviar, Suppencurry, Ramen und weitere Hokkaido-Gerichte, dazu der Blick über die Stadt. Zweitens die Zimmer: großzügiger als im typischen Businesshotel, und die Eckzimmer mit zwei Fensterseiten sind die besten im Haus. Dazu ein Parkhaus mit wettergeschütztem Zugang und ein Bahnhof drei Gehminuten entfernt.
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Woran du denken solltest
Das Haus steht nicht in der Innenstadt, sondern am Bahnhof Shin-Sapporo — eine Bahnstation vom Zentrum entfernt, mit dem Auto rund eine halbe Stunde. In der Umgebung finden Gäste vor allem Ketten und kaum Lokale zum Abendessen; wer kulinarisch ausgehen will, fährt. Das große Bad ist nicht im Zimmerpreis enthalten, sondern kostet je nach Angabe über 1.000 Yen extra, was mehrfach als Enttäuschung notiert wird. Weitere wiederkehrende Punkte: Getränke stehen nicht im Zimmer, gereinigt wird nicht täglich, und Geräusche aus Nachbarzimmern werden kritisiert. Eine Stimme berichtet, dass im April nur die Heizung lief und sich die Fenster nicht öffnen ließen — ein Einzelfall, aber einer mit Folgen für hitzeempfindliche Gäste.
Wie der Aufenthalt gelingt
Geh früh zum Frühstück: Gegen 7 Uhr wird es im obersten Stock voll, eine halbe Stunde vorher ist es deutlich entspannter. Getränke kaufst du vor dem Einchecken, im Zimmer stehen keine. Für den Wellnessbereich rechnest du mit einem vierstelligen Yen-Betrag zusätzlich — spontan lohnt er sich selten, nach einer langen Autofahrt geplant dagegen schon. Wer die Aussicht will, fragt gezielt nach einem Eckzimmer in einer der oberen Etagen; unten fällt der Blick deutlich unspektakulärer aus. Und Pflegeartikel liegen nicht bereit, sondern werden gegen Gebühr abgegeben — bezahlt wird dafür nur bar.
Für wen das Haus passt
Als Ausgangspunkt für Autotouren nach Otaru, zum Zoo oder ins Umland ist die Lage ein Vorteil statt eines Mangels: Du umfährst den Stadtverkehr und parkst überdacht. Für Familien passen Platz und Frühstück, für Geschäftsreisende die Anbindung an Bahn und Flughafenbus. Wer dagegen abends durch Sapporos Ausgehviertel ziehen will, sitzt hier zu weit draußen. Für den Zwischenstopp mit Auto und einem sehr guten Frühstück ist das Haus eine verlässliche Wahl.

































